Sekisui Alveo Weniger Ausdünstungen im Innenraum

Redakteur: Bernd Otterbach

Sekisui Alveo hat die Ausdünstungen seiner Polyolefin-Schaumstoffe für den Innenraum verringert und und erfüllt damit verschärfte Anforderungen.

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Durch die Weiterentwicklung der Rezeptur und des Produktionsverfahrens habe das Unternehmen die Emissionswerte von VOC und Fog um teilweise über 50 Prozent reduziert, teilte Sekisui Alveo am Montag mit. Das bestätigten Tests nach dem Prüfverfahren VDA 278.

Die Polyolefin-Schaumstoffe der Reihen Alveolit und Alveolen mit dem Namenszusatz „LV“ – low volatile – erfüllen damit auch die Liefervorschriften eines deutschen Premiumherstellers, der vor kurzem die Anforderungen an die Emissionswerte für alle Innenraumkomponenten deutlich verschärft hat.

Den Entwicklungsingenieuren von Sekisui Alveo ist es gelungen, die kürzlich verschärften Emissionsmaximalwerte von 250 ppm (parts per million) bei Fog und 100 ppm bei VOC deutlich zu unterschreiten. Die Emissionen resultieren aus den flüchtigen Bestandteilen, die in Kunst- und Schaumstoffen enthalten sind. Fachleute unterscheiden dabei Fog und VOC. Fog ist bekannt als Niederschlag, der an Fensterscheiben kondensiert. Mit VOC – volatile organic compound – sind flüchtige organische Verbindungen gemeint, die beispielsweise den typischen „Neuwagen-Geruch“ erzeugen. Sie beeinflussen die Qualität der Fahrzeuginnenraumluft.

Maximalwerte deutlich unterschritten

„Unsere physikalisch vernetzten Polyolefin-Schaumstoffe besitzen generell niedrige Emissionswerte“, erklärt Thomas Ross, Market Manager Automotive von Sekisui Alveo. „Nun konnten wir dank intensiver Entwicklungsarbeit die Werte nochmals verbessern.“ Die Emissionswerte eines typischen Alveolit-Schaumstoffs mit der Zusatzbezeichnung „LV“ liegen beispielsweise bei 30 Prozent (Fog) und bei 40 Prozent (VOC) der geforderten Maximalwerte. Die Bezeichnung „LV“ bei der Produktbezeichnung steht für „low volatile“ und bedeutet, dass weniger flüchtige Bestandteile im Schaumstoff enthalten sind. Geprüft werden diese Werte anhand des Testverfahrens VDA 278 des Verbands der Automobilindustrie. Dazu werden Materialproben erhitzt und die heraus gelösten Substanzen mit einem Gas-Chromatographen sowie einem Massenspektrometer detektiert.

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