Digitale Zwillinge „Wir können Entwicklungszyklen auf 18 Monate oder weniger verkürzen“

Von Sven Prawitz 5 min Lesedauer

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René Honcak ist bei ZF für das Thema Digitaler Zwilling zuständig; er beschreibt die Potenziale und den konkreten Nutzen dieser Technik für Entwicklungs- und Validierungsprozesse.

René Honcak ist bei ZF für das Thema Digitaler Zwilling zuständig.(Bild:  ZF)
René Honcak ist bei ZF für das Thema Digitaler Zwilling zuständig.
(Bild: ZF)

Herr Honcak, welche Methoden wenden Sie für die virtuelle Validierung an?

Unsere Methodik verbindet Modellbasiertes Systems Engineering, TwinOps, IOT und digitale Zwillinge in einem ganzheitlichen Ansatz, der virtuelle Prototypen nutzbar macht. MBSE bildet dabei unsere Grundlage, um Kundenanforderungen systematisch technischen Lösungen, Designs und Test-Spezifikationen sowohl für das Produkt als auch für den digitalen Zwilling zuzuordnen. Diese Methodik unterstützt uns darin, Komplexität beherrschbar zu machen, insbesondere bei der Entwicklung von multi-physikalischen digitalen Zwillingen, die sowohl digitale als auch virtuelle Produktabbilder sind. MBSE fördert zudem ein effizientes Variantenmanagement sowie die Nachvollziehbarkeit und Wiederverwendbarkeit von Modellen und Parametern. Durch die Verknüpfung des Anforderungsmanagements und des Taskmanagements planen wir unsere Ressourcen und die Zeit in der Simulation wesentlich präziser.