Noch ein China-JV ZF und Fawer

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ZF will mit dem chinesischen Zulieferer Fawer in einem Gemeinschafts-Unternehmen Fahrwerkkomponenten und -systeme produzieren.

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Der Autozulieferkonzern ZF hat in Changchun, China, einen Vertrag zur Gründung eines strategischen Joint Ventures mit dem Autozulieferer Fawer unterzeichnet. Das neue Gemeinschafts-Unternehmen soll Fahrwerkkomponenten und -systeme für in China produzierte Pkw und Nutzfahrzeuge herstellen.

Der Vertrag ist die Grundlage für die neue Gesellschaft ZF Fawer Chassis Technology Co. Ltd. in Changchun. Zum geplanten Produktionsumfang gehören Fahrwerkkomponenten aus den beiden ZF-Unternehmensbereichen Pkw-Fahrwerktechnik und Arbeitsmaschinen-Antriebstechnik und Achssysteme.

Mittelfristig ist auch der Einstieg in die Produktion kompletter Achssysteme für Pkw möglich. Für den ZF-Konzern hält die ZF Lemförder Metallwaren AG 51 Prozent der Anteile, Fawer 49 Prozent. Das chinesische Unternehmen ist eine Tochter von FAW, einem der größten Fahrzeughersteller Chinas. FAW stellt eigene Fahrzeuge her und arbeitet mit der VW-Gruppe und japanischen Fahrzeugherstellern zusammen.

Hans-Georg Härter, in der ZF-Unternehmensleitung für die Region Asien/Pazifik verantwortlich, sagte dazu: „Wir erwarten mit diesem Engagement eine neue Dynamik im Geschäft mit allen Fahrzeug-Herstellern in China. Mit unseren zehn Werken im Land können wir jetzt dem chinesischen Markt die ganze Breite der ZF-Kompetenz in der Antriebs- und Fahrwerktechnik anbieten und Mengeneffekte realisieren.“