Analyse
Insolvenzgefahr von Zulieferern steigt – 2025 wohl größter Kostendruck

Von Claus-Peter Köth 3 min Lesedauer

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Das Jahr 2025 wird für Automobilzulieferer schwierig. Der chinesische Markt, Margendruck und Zölle steigern laut Berylls das Risiko von Insolvenzen.

Der Zulieferer Recaro hatte Ende Juli dieses Jahrs einen Insolvenzantrag gestellt. Mittlerweile hat die italienische Proma Group das Geschäft übernommen.(Bild:  Recaro Automotive Seating)
Der Zulieferer Recaro hatte Ende Juli dieses Jahrs einen Insolvenzantrag gestellt. Mittlerweile hat die italienische Proma Group das Geschäft übernommen.
(Bild: Recaro Automotive Seating)

Alexander Timmer und Jürgen Simon von „Berylls by AlixPartners“ haben einen Rück- und Ausblick auf die Zulieferer-Branche und hier insbesondere auf die 25 Top-Player weltweit geworfen; Bosch und ZF fehlen jedoch, weil beide Unternehmen keine Quartalszahlen veröffentlichen.

Der Analyse zufolge begann das Jahr 2024 für die Zulieferer wie erwartet mit spürbarem Gegenwind. Die folgenden Quartalszahlen bis einschließlich Quartal Drei bestätigten die zunehmenden Herausforderungen für die gesamte Branche. Eine kurzfristige Besserung ist nicht in Sicht: Timmer und Simon erwarten, dass das Jahr 2025 für Zulieferer ähnlich kritisch wird, wie die Pandemie-Krise, mit steigender Insolvenzgefahr, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen.