Tradition

40 Jahre Opel Senator: Angriff in der Oberklasse

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Chronik - Opel Senator:

  • 1969: Die letzte Generation von Opel Kapitän, Admiral und Diplomat wird eingeführt. Das erste Jahr ist mit 17.777 Einheiten das beste Resultat dieser KAD-Baureihe
  • 1970: Im Mai ersetzt eine „Normal“-Version des Admiral den Kapitän
  • 1975: Die Entwicklung des bereits in der Prototypenphase befindlichen Diplomat-V8 Nachfolgers wird eingestellt, die Entwicklung eines kompakteren Oberklassemodells läuft aber weiter. Wie der Rekord E und der Commodore C basiert dieser künftige Senator auf der V-Plattform von General Motors
  • 1977: Im Juli Produktionsende der letzten KAD-Reihe nach insgesamt 61.569 Einheiten davon 4.976 Kapitän. Auf der Frankfurter IAA debütiert im September der Opel Senator als neues Opel Flaggschiff zusammen mit dem Coupé Opel Monza
  • 1978: Im Frühling Markteinführung für den Senator, der konstruktiv mit dem Rekord E verwandt ist. Mit Serienanlauf sind drei Ausstattungslinien (Senator, Senator C und Senator CD) sowie ein sportives S-Paket verfügbar, die Motoren umfassen 2,8-Liter- und 3,0-Liter-Sechszylinder. In Großbritannien werden ab November Opel Senator und Monza als Vauxhall Royale und Royale Coupé angeboten, die Produktion erfolgt in Rüsselsheim. Nach Südafrika werden aus Rüsselsheim CKD-Bausätze geliefert, aus denen dort der Chevrolet Senator mit brasilianischem 4,1-Liter-Motor montiert wird. Ab 1980 erfolgt jedoch der Vertrieb als Opel Senator 3.0 E und unter dem Werbeslogan „Made in Germany“. Der britische Allradspezialist Fergusson rüstet Senator auf 4x4-Antrieb um, u.a. für das Schweizer Bundesheer. Das britische Militär in Berlin bestellt ebenfalls solche 4x4-Senator für die Brixmis-Mission und deren geheime Aufklärungsfahrten auf dem Gebiet der DDR. In Korea wird der vom Senator abgeleitete Saehan bzw. Daewoo Royale Saloon lanciert
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  • 1979: In den ersten drei Monaten des Jahres erreicht der Senator gemeinsam mit der Coupéversion Monza in Deutschland einen Marktanteil von einem Drittel in der Oberklasse
  • 1980: Stark rückläufige Verkaufszahlen. Für Italien ist der Senator auch mit einem 2,0-Liter-Vierzylinder erhältlich, der zudem ebenso wie der 2,5-Liter-Vergasermotor aus dem Commodore für deutsche Behördenfahrzeuge angeboten wird. Mit Taxi-Paket wird der Senator nun ebenfalls angeboten
  • 1981: Modellpflege für den Senator, der 2,8-Liter-Sechszylinder wird zum Modelljahr 1982 durch ein 2,5-Liter-Einspritz-Triebwerk ersetzt. Modifiziertes Armaturenbrett mit Bordcomputer, neues Innenraumdesign
  • 1982: Im November großes Facelift für den Senator, der jetzt auch mit 2,3-Liter-Turbodiesel verfügbar ist und mit 2,0-Liter-Vierzylinder als Einstiegsmotorisierung
  • 1984: Senator 2.0 E wird durch 2.2 i mit mehr Drehmoment ersetzt
  • 1986: Im Juni Produktionsauslauf für den Senator A, die Verfügbarkeit ist aber bis ins Modelljahr 1987 sichergestellt
  • 1987: Im Mai debütiert der Senator B, abgeleitet vom im Vorjahr gezeigten Omega A. Marktstart für den Senator B, ausschließlich mit Sechszylindern im September
  • 1990: Irmscher bietet den Senator B mit 4,0-Liter-24V-Sechszylinder und 200 kW/272 PS an. Neues Basistriebwerk im Senator B ist ein 2,6-Liter-Aggregat
  • 1993: Im Mai Produktionsauslauf für den Senator B nach 69.943 Einheiten
  • 2017: Als aktuelles Flaggschiff des Opel-Programm wurde im Juni die zweite Generation des Insignia eingeführt

Traditionsreiches Umfeld: Auch der Opel Commodore feierte dieses Jahr 50-jähriges Jubiläum.

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