Vernetzung 5G-Campus-Netze: Bedeutung und Erklärung
Der Mobilfunkstandard 5G steht für höhere Bandbreiten und für neue technische Möglichkeiten. Erstmals reservierte die Bundesnetzagentur einen Teil des verfügbaren Funkspektrums für die Industrie, um sogenannte Campus-Netze zu ermöglichen. Was bedeutet das?
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Anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 9. Mai beschwerte sich Telekom-Chef Tim Höttkes wieder einmal über die Bedingungen der 5G-Frequenzauktion: „Würden weniger Frequenzbereiche für sogenannte regionale Campus-Netze zurückgehalten, hätte die Auktion schon lange vorbei sein können“, ist er sich sicher. Der Vorwurf, der dahinter steht: Nur wenige Unternehmen würden in eigene Netze investieren. Damit liege in weiten Teilen des Landes die wertvolle Bandbreite brach.
Dass ein Provider kein Freund dieses Konzepts ist, verwundert nicht: Campus-Netze sind privat betriebene Mobilfunknetze, die zunächst einmal völlig getrennt sind von den öffentlichen Mobilfunknetzen von Deutscher Telekom, Vodafone und O2/Telefónica. Unternehmen, Forschungseinrichtungen und anderen Institutionen soll es damit ermöglicht werden, eine 5G-Kommunikation auf dem eigenen Gelände einzurichten, die an die jeweiligen Anforderungen angepasst ist.
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