»Automobil Industrie« feierte im Dezember 2025 mit einer Jubiläumsausgabe ihren 70. Geburtstag! Der Zeitpunkt, einen Blick auf den Stand der Dinge zu werfen ist ideal, denn auch in der Mobilität herrscht eine „Zeitenwende“.
Ausgewählte Titelseite aus der 70-jährigen Historie der Fachzeitschrift »Automobil Industrie«.
(Bild: mego-studio; AI [M])
Mit Zeitenwenden hat die Medienbranche schon viel Erfahrung. In den vergangenen Jahrzehnten hat sie so manche revolutionären technischen und gesellschaftlichen Volten erlebt und überstanden. Beispielsweise die Digitalisierung des Druckgeschäfts mit ungeahnter Schnelligkeit und Prozessoptimierung, das Web 2.0 in der Informationsvermittlung mit Echtzeit-Rückkanal der Lesenden, 2007 das iPhone-Momentum mit dem globalen Schub auf Social-Media-Anwendungen samt Durchdringung sämtlicher beruflicher und privater Lebenslagen durch Apps. Und 2022 auch noch das ChatGPT-Momentum mit einer Explosion an Entwicklungspotenzialen durch Künstliche Intelligenz.
Es waren oft grundsätzliche Veränderungen, ja immer wieder sogar umfassende Bedrohungen des originären Geschäftsmodells, denken wir alleine an die Parole „Print only“ oder „Online first“. Meistens waren diese „Zeitenwenden“ mit ökonomischen Herausforderungen und tiefgreifenden Transformationen verbunden. Ein Beispiel: Wussten Sie eigentlich, dass der Werbemarkt in Deutschland laut ZAW etwa 50 Milliarden Euro umfasst, und dass davon circa 60 Prozent an die US-amerikanischen Plattformökonomien gehen, also nicht in Deutschland bleiben?
KI verändert die Geschäftsmodelle
Mit Künstlicher Intelligenz könnte das noch drastischer werden. Kein Wunder, dass Burda- und MVFP-Vorstand Philipp Welte in einem aktuellen Interview vom 13. November 2025 mehr Unterstützung für die Verlage gegen die großen US-Technologieunternehmen gefordert hat. „Ich erwarte, dass die politischen Akteure endlich verstehen, dass KI-Unternehmen die Geschäftsmodelle des marktwirtschaftlich finanzierten Journalismus substanziell bedrohen“, sagte Welte der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).
„Wir werden 24 Stunden am Tag bestohlen, unsere Inhalte werden von den KI-Plattformen durch den Windkanal geschoben und wieder auf den Markt gebracht – und das meist ohne klare Kennzeichnung der eigentlichen Quelle.“ Dies füge den Verlagen massiven wirtschaftlichen Schaden zu, so Welte.
Konkret brauche die Branche harte Regeln im Urheberrecht, die sie gegenüber den Tech-Konzernen wieder handlungsfähig machten. Zudem müsse sich „die Politik dringend damit befassen, dass die sozialen Massenmedien manipulative Maschinen sind, die nicht nach journalistischen Prinzipien informieren, sondern ausschließlich nach dem Prinzip der Aufmerksamkeitsökonomie optimiert sind“, sagte Welte.
Die Fachmedienbranche
Fachmedien sind im Medienkonzert jedoch eine ganz eigene Kategorie: Ihr Daseinszweck ist es, die Wirtschaft mit besten Beispielen zu begleiten und als Branchenratgeber die Entwicklung und Transformation ganzer Wirtschaftszweige zu unterstützen, ja sogar neue Märkte mit aufzubauen. Dieser ganz spezielle Nutzen für die Menschen in den Märkten, in den Unternehmen, für die Entscheider und Macher in den Branchen, – dieser Nutzen ist viel Wert. Und zwar für das berufliche Leben. So sorgt die „professional education“ für die Nutzer im individuellen Sinne wie auch für die Unternehmen für eine bestmögliche Weiterentwicklung. Deswegen gelten Fachmedien als berufliche Aus- und Weiterbildung und sind daher – als einzige Mediengattung – im Abonnement von der Steuer absetzbar.
Das Mutterhaus von „Automobil Industrie“, die Vogel Communications Group, treibt seit vielen Jahren die eigene Transformation voran, um die Informations- und Kommunikationsbedürfnisse der Lesenden und der Werbetreibenden bestmöglich und zeitgemäß zu bedienen. Das Ziel: Qualitativ hochwertigen Content an die richtigen Menschen im besten Format im passenden Bedarfsmoment ausspielen. Darüber hinaus zeigt die Redaktion Trends, Techniken, rechtliche Rahmen und Unternehmensentwicklungen auf, damit alle Marktteilnehmer immer bestmöglich orientiert sind um eine Basis für berufliche Entscheidungen zu haben.
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Viele Kanäle für hochwertige Fachinhalte
Rund 45 Jahre gab es „Automobil Industrie“ alleinig als Fachzeitschrift. Um die Jahrtausendwende kam die digitale Plattform dazu und ab 2006 entstand die dritte Säule der Wissensvermittlung: die Live-Kommunikation auf dem damaligen „Würzburger Automobil Gipfel“. Heute arbeitet die Redaktion auf vielen Kanälen formatspezifisch in zielgruppengerechter Sprache, um möglichst effizient Fachinformationen an die Branchenteilnehmer auszuspielen. Kompetenz-Vernetzung ist in unserer schnellen, von dynamischen Entwicklungen geprägten Arbeitswelt ein wesentlicher Erfolgsfaktor.
„Veranstaltungen und Messen bleiben ein stabiler Wachstumsbereich im Fachmedienmarkt. Fast sieben von zehn Verlagen bieten entsprechende Angebote“, berichtet der Verband Deutsche Fachpresse. Dabei haben sich auch digitale Formate etabliert und sind fester Bestandteil im Veranstaltungsmix der Fachmedienhäuser: „Insgesamt ist das Veranstaltungs- und Messegeschäft gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozent oder zehn Millionen Euro gewachsen und macht mit 0,86 Milliarden Euro einen Anteil von zehn Prozent am Gesamtumsatz der Branche aus.“
Stand: 08.12.2025
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Wie alles begann
Schauen wir zurück, wie alles begann: 1955 starb Albert Einstein, das erste Disneyland wurde eröffnet und Deutschland trat der NATO bei. Das Wirtschaftswunder in Deutschland lief 1955 ungebremst weiter. Das Statistische Bundesamt meldete einen beachtlich hohen Anstieg des Bruttosozialprodukts. Die Leistungen stiegen demnach um 12,7 Prozent. Das Bruttoeinkommen aus nichtselbständiger Arbeit erhöhte sich um 13,6 Prozent auf 80,2 Milliarden DM. Bundeskanzler war Konrad Adenauer und Bundespräsident war Theodor Heuss. Der Benzinpreis lag bei 0,56 DM und Diesel kostete 0,46 DM pro Liter. Im Jahr 1955 wurden in Deutschland etwa 700.000 Pkw produziert, was einen Anstieg von einem Drittel (!) zu den Vorjahren darstellte. Der VW Käfer war der bestverkaufte Pkw, daneben waren der Citroën DS19, der BMW 356 A Carrera und der Ford Taunus 12 M die Publikumslieblinge.
Und heute? Wie definiert sich „Automobil Industrie“ im Fachinformationsgeschäft? Seit 1955 begleitet die Medienmarke den Siegeszug des größten deutsche Wirtschaftszweigs und war von Anfang an ein kompetenter Ratgeber für kaufmännische und technische Führungs- und Fachkräfte bei Herstellern, Zulieferern, Technologiekonzernen, Dienstleistern und Fabrikausrüstern. Dabei betrachtet „Automobil Industrie“ alle Wertschöpfungsstufen von Light Vehicles und Commercial Vehicles, von der Entwicklung über die Produktion und dem Lebenszyklus der Fahrzeuge bis hin zum Recycling – crossmedial für Print, Digital, Social Media und Events.
Der Weg der deutschen Automobilindustrie in Richtung 2030 wird von hoher Dynamik geprägt sein. Produkte, Prozesse und Wertschöpfungsketten werden sich grundlegend verändern.
„Automobil Industrie“ wird darüber berichten, denn auch mit 70 ist sie immer noch jung.
Das Mutterhaus VCG
Die Vogel Communications Group (VCG) ist mit 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und etwa 100 Millionen Euro Umsatz ein führender Anbieter von B2B-Kommunikation und Fachinformation. Die Unternehmensgruppe ist im deutschsprachigen Raum an zwölf Standorten vertreten, und weltweit mit Lizenzpartnern und dem Schwerpunkt China. Die VCG bietet ein gruppeneigenes Agenturnetzwerk aus neun Kommunikationsagenturen und Service-Unternehmen. Sie ist mit rund 110 Fachmedien in den fünf Wirtschaftsfeldern Automotive, Industrie, Informationstechnologie, Recht/Wirtschaft/Steuern und B2B-Kommunikation/ Marketing verankert. Die VCG bietet für professionelle und erfolgreiche Unternehmenskommunikation 250+ Services, 100+ digitale Plattformen und Communities sowie 300+ Business-Events pro Jahr und Zielgruppenzugang in 25 Branchen.