Alternative Kraftstoffe Ammoniak-Antrieb für Landmaschinen

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

MAN, Claas und das MTZ Roßlau entwickeln einen Ammoniak-Antrieb für Landmaschinen. Die Motoren sollen vor allem schwere Arbeitsmaschinen antreiben.

Ein Prüfstand mit exemplarischem Versuchsaufbau eines Einzylindermotors am WTZ Roßlau.(Bild:  WTZ Roßlau)
Ein Prüfstand mit exemplarischem Versuchsaufbau eines Einzylindermotors am WTZ Roßlau.
(Bild: WTZ Roßlau)

MAN Engines, der Landmaschinenhersteller Claas und das Forschungsinstitut WTZ Roßlau arbeiten im Projekt „Green Ammonia Multifuel Combine“, GAMCO, an einem Antriebskonzept für landwirtschaftliche Fahrzeuge. Dabei geht es um Ammoniak als Kraftstoff für schwere Landmaschinen. Ammoniak ist kohlenstofffrei und damit eine mögliche Option zu Diesel.

Im Projekt entwickeln die Unternehmen ein Antriebskonzept für schwere Off-Road-Anwendungen und testen es unter praxisnahen Bedingungen. Der Antrieb soll Fahrzeuge mit hohen Leistungsanforderungen antreiben, bei langen Einsatzzeiten und hoher Einsatzflexibilität.

Aufgabenverteilung im Projekt GAMCO

Claas steuert im Projekt sein Wissen als Landmaschinenhersteller bei, das WTZ Roßlau Erfahrung in der Entwicklung und Erprobung neuer Antriebe. MAN Engines ergänzt den Verbund mit Motorenkompetenz und Erfahrung in der Entwicklung robuster Antriebe für anspruchsvolle Anwendungen. GAMCO wird im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms des Bundes gefördert und läuft bis Oktober 2029.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung