Interieur Antolin zeigt Cockpit-Konzept

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Wenige Monate nach der angekündigten Kooperation zeigen Antolin und Via Optronics ein erstes Cockpit-Konzept. Mit integrierten Displays setzen die Zulieferer auf einen Trend. Das spare den Kunden zudem Zeit.

Antolin hat ein Cockpit-Konzept entwickelt und nutzte dafür die Display-Kompetenz von Via Optronics.(Bild:  Sven Prawitz/VCG)
Antolin hat ein Cockpit-Konzept entwickelt und nutzte dafür die Display-Kompetenz von Via Optronics.
(Bild: Sven Prawitz/VCG)

Im September hatten die beiden Zulieferer Antolin und Via Optronics angekündigt, im Bereich Displaytechnik zusammenzuarbeiten. Bereits sechs Monate danach haben die Unternehmen in Nürnberg das Cockpit-Konzept „Sunrise“ vorgestellt. Das komplette System sei vor-entwickelt, die Integration der einzelnen Komponenten somit bereits gelöst. Das spare Kunden Zeit in der Entwicklungsphase.

Bei Sunrise hat Antolin insgesamt drei Bildschirme verbaut: Auf der Fahrerseite ein Mini-LED mit Hintergrundbeleuchtung, in der Mitte ein OLED und auf der Beifahrerseite ein Display mit aktiven Privatsphäre-Modus. Man sei bei der Gestaltung jedoch flexibel, auch ein durchgehender Bildschirm von A-Säule zu A-Säule sei möglich.

Veganes Leder

Das Konzept eigne sich sowohl für manuell gesteuerte Fahrzeuge, als auch während das Auto automatisiert unterwegs ist. In letzterem Fall bewegt sich das mittlere Display auf die Insassen zu und an der Unterseite erscheinen Taster.

Antolin verwendet für das Konzept Kunststoffe, die aus alten Fischernetzen hergestellt werden. Außerdem ein Lederimitat des spanischen Start-up Persiskin. Das sogenannte Kakileder wird aus der entsprechenden Frucht hergestellt und soll vegan sein.

Optisches Bonding mit Silikonwerkstoff

Das Nürnberger Unternehmen Via Optronics hat in das Konzept seine Expertise beim optischen Bonding, Touch-Sensing und Kameramodule eingebracht. Das Bonding könne mit Kunststoffoberflächen, gebogenem Glas und sowohl 2D als auch 3D erfolgen. Via nutzt dafür einen eigens entwickelten Klebstoff aus Silikon.

Bei der Berührungserkennung setzt Via auf ein Kupfer-Gitter. Es sei sehr sensitiv, sagte Roland Chochoiek, CEO von VIA, und nahezu serienreif.

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