Antriebstechnik
Astemo entwickelt E-Motor ohne Seltene Erden

Von Sven Prawitz 2 min Lesedauer

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Der japanische Zulieferer Astemo hat ein Antriebssystem entwickelt, das ohne Seltene Erden auskommt. Der Serienstart ist für das Jahr 2030 geplant.

Mockup des neuen Motors (links: Stator & Rotor des Hauptantriebs, rechts: Rotor des Nebenantriebs).(Bild:  Astemo)
Mockup des neuen Motors (links: Stator & Rotor des Hauptantriebs, rechts: Rotor des Nebenantriebs).
(Bild: Astemo)

Astemo hat einen Motor für batterieelektrische Fahrzeuge entwickelt, der vollständig auf den Einsatz seltener Erden verzichtet. Der Antrieb basiert auf einem Synchronreluktanzmotor-System. Der Hauptantriebsmotor erreicht eine Leistung von 180 Kilowatt, zusammen mit dem Nebenantrieb eine Gesamtleistung von 315 Kilowatt. Die erste praktische Anwendung ist für das Jahr 2030 geplant.

Konventionelle BEV-Motoren nutzen im Rotor in hohem Maße Permanentmagnete aus Seltenen Erden, etwa Neodym, um starke Magnetfelder zu erzeugen. Seltene Erden sind jedoch mit erheblichen geopolitischen Risiken verbunden und eine stabile Versorgung ist schwer sicherzustellen. Magnete ohne Seltene Erden, wie Ferritmagnete, sind zwar gut verfügbar, besitzen jedoch nur etwa ein Drittel oder weniger der magnetischen Kraft.

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