Audi Tradition

Audi kauft Auto Union Silberpfeil zurück

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Teile kamen in mehreren Reisen nach Westeuropa

In mehreren abenteuerlichen Reisen, zum Teil mit einem Lieferwagen, gelang es ihm schließlich, die Teile eigenhändig durch den Eisernen Vorhang nach Westeuropa zu bringen, von wo die Motoren, Fahrgestelle, Achsen und Getriebe nach Florida ausgeflogen wurden. Im Herbst 1990 nahm Paul Karassik erste Kontakte zu Fachleuten auf, so auch im Mai 1991 zur Traditionsabteilung bei Audi, die im Folgenden als Berater bei der Restaurierung tätig war. Den Wiederaufbau der Rennwagen legten die Karassiks in die Hände der englischen Firma Crosthwaite & Gardiner, die bereits umfängliche Kenntnisse in der Restaurierung von historischen Rennfahrzeugen besaß.

Karosserien nachgebaut

Nach eingehender Sichtung der Rennwagenteile wurde entschieden, einen Typ D Rennwagen mit Einfachkompressor in der Ausführung von 1938 und einen Typ D Rennwagen in der 1939er Version mit Doppelkompressor aufzubauen. In beiden Fällen mussten die Karosserien komplett nachgebaut werden, da keine Karosserieteile überlebt hatten. Rod Jolley Coachbuilding fertigte die Karosserien in England neu an. Im August 1993 konnte der erste der beiden Rennwagen, die Ausführung von 1938, fertiggestellt werden. Ein Jahr später war auch der Doppelkompressorwagen von 1939 „ready for roll-out“. Mit Unterstützung von Audi wurden beide Rennwagen erstmals nach 1939 wieder an den Start geschoben: anlässlich der Eifel Klassik am 1. Oktober 1994 auf dem Nürburgring.

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