Automobilindustrie Ausblick 2025: „Raum schaffen für Neues“

Von Claus-Peter Köth 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Geringe Produktivität, mangelnde Digitalisierung, zu wenig Investitionen – die europäische Wirtschaft fällt immer mehr hinter die USA und China zurück. Atreus-Partner Stefan Randak skizziert seine Wachstumsagenda.

Produktion des VW ID 7 im Werk Emden: Die Kosten am Standort Deutschland müssen deutlich sinken.(Bild:  Volkswagen AG)
Produktion des VW ID 7 im Werk Emden: Die Kosten am Standort Deutschland müssen deutlich sinken.
(Bild: Volkswagen AG)

Herr Randak, was sind derzeit die größten Herausforderungen für die deutsche (europäische) Automobilindustrie?

Zum einen die Transformation in der Antriebstechnologie vom Verbrenner zur E-Mobilität oder anderen Antriebsarten – mit großen Abhängigkeiten in der Zell- und Batteriefertigung. Zum anderen das softwaredefinierte Fahrzeug, mit Entwicklungsdefiziten der europäischen Automobilindustrie in den Bereichen Software, Car-Connectivity und autonomes Fahren. Hinzu kommen die Entwicklung in China mit zunehmenden Absatz- und Marktanteilsverlusten der deutschen Hersteller sowie die weltweite Hegemonie und Einführung von Importzöllen.