Additive Fertigung „Austausch ist ausdrücklich erwünscht“
Von Arbeit im stillen Kämmerlein hält Daniel Schäfer nichts. Der Bereichsleiter im neuen BMW-Campus für Additive Manufacturing sieht im Austausch mit Partnern eine Chance, den 3-D-Druck schneller zu industrialisieren.
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Herr Schäfer, was sind momentan die Treiber bei der additiven Fertigung in der Entwicklung?
Zeit und Kosten. Mit 3-D-Druck-Technologien als werkzeuglosem Verfahren können wir vor allem im Prototyping Bauteile sehr schnell und günstig bereitstellen. Auch können wir zu kleinen Kosten Dinge experimentell erforschen. Einen weiteren Treiber sehen wir in der sehr flexiblen Bauteilgestaltung, die uns die additive Fertigung ermöglicht.
Wenn wir Potenziale sehen, steigen wir bis ins Detail ein.
Der Fokus Pilotwerk liegt auf der Industrialisierung und Automatisierung additiver Fertigungsprozesse. Wo steckt der Teufel im Detail?
Bei der Produktivität und folglich auch bei den Kosten. Je mehr wir jedoch den Einsatz von „Additive Manufacturing“ verbreitern und je mehr Anwendungen wir in der Serie realisieren, desto besser können wir die Industrialisierung der 3-D-Druck-Technologien vorantreiben. Ein wichtiges Thema sind die Schnittstellen, ein Thema, das leider immer noch unterschätzt wird. Wir brauchen standardisierte Schnittstellen, um effizient automatisieren zu können. Nur so erzielen wir die angestrebte Produktivität und Wirtschaftlichkeit.
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