Chinesische Autohersteller
Automarkt Thailand: Tor nach Europa?
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Chinesische OEMs stiegen ganz groß in die Elektroauto-Produktion in Thailand ein. Doch nun plagen sie Überkapazitäten. Somit könnte Thailand zum Tor nach Europa werden.
Die Vorgeschichte in Kürze: Die thailändische Regierung hat in den vergangenen Jahren umfangreiche EV-Programme initiiert und viel Geld für die Ansiedlung von Stromer-Produzenten im Land springen lassen, unter anderen wurden Importeuren von Electric Vehicles (EVs) Steuern erlassen und Kaufprämien bis zu 4.000 Euro gewährt. Als Gegenleistung für die staatlichen Incentives hatten sich die OEMs verpflichtet, für jedes nach Thailand importierte Elektroauto eines im Land zu produzieren. Seit Anfang des Jahres lautet die Vorgabe sogar 1:1,5. Bei Nichteinhaltung drohen pro importiertem Stromer umgerechnet bis zu 4.000 Euro an Kompensationszahlungen an den Staat.
Chinas OEMs: Kapazitäten für 500.000 EVs im Jahr
Angelockt von den Förderprogrammen und getrieben durch Expansionsdrang bauten chinesische OEMs, darunter BYD, Great Wall Motor und Hozon, in Thailand Kapazitäten für rund eine halbe Million EVs auf. Das EV-Business boomte in der zweitgrößten Volkswirtschaft Südostasiens. Doch dann platzte die Blase.
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