Autonomes Fahren Emotion 3D liefert automatisierte Innenraumanalyse für Moia

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Die selbstfahrenden ID Buzz AD bekommen ein System zur Innenraumanalyse. Diese automatisiert eine Vielzahl von Nebenaufgaben.

Emotion 3D liefert einen Software-Stack zur Innenraumanalyse an Moia.(Bild:  Moia)
Emotion 3D liefert einen Software-Stack zur Innenraumanalyse an Moia.
(Bild: Moia)

Moia und der Anbieter für Automobilsoftware Emotion 3D haben ein System zum Überwachen des Innenraums für den selbstfahrenden ID Buzz AD entwickelt. Laut Moia übernimmt die Software unter Einsatz von künstlicher Intelligenz Sicherheitsaufgaben, die bisher durch das Fahrpersonal übernommen wurden. Zum Beispiel erkenne das System automatisch, ob die Türen frei sind, ein Gegenstand den Kabinenboden blockiert oder wie hell es im Fahrzeug ist. In den kommenden Monaten werden die Innenraumanalyse und die Kundenerfahrungen mit den automatisierten Abläufen getestet.

Kameras im Innenraum liefern die Daten, die mit dem Software-Stack „CABIN EYE“ von Emotion 3D ausgewertet und an die Software von Moia übermittelt werden. Dabei werden die Prinzipien der Datenschutzgrundverordnung beachtet, heißt es. Moia setze laut Mitteilung auf „privacy by design“. Die automatisierte Innenraumüberwachung soll die Betriebskosten für Betreiber autonomer Fahrzeugflotten senken. Unter anderem, weil sich das Verhältnis zwischen Disponenten in der Flottenleitstelle und Fahrzeugen reduziere.

Automatisierte Innenraumanalyse für Nebenaufgaben

Die Innenraumanalyse prüft diverse Vorgaben wie Anzahl der Fahrgäste oder das Anlegen der Gurte.(Bild:  Moia)
Die Innenraumanalyse prüft diverse Vorgaben wie Anzahl der Fahrgäste oder das Anlegen der Gurte.
(Bild: Moia)

Die Innenraumüberwachung prüft an den Haltestellen die zulässige Anzahl von Fahrgästen sowie deren korrektes Anlegen der Sicherheitsgurte. Die Fahrtfreigabe erfolge „innerhalb weniger Sekunden“. Bei Bedarf erfolgt ein Hinweis an die Leitstelle. Diese kann im Einzelfall die Fahrtfreigabe von außen erteilen und über eine Audioverbindung mit den Passagieren kommunizieren.

„Damit wollen wir einen Branchenstandard setzen“, bewertet Ralf Sigmund, Chief Technology Officer von Moia, die automatisierte Innenraumüberwachung. Florian Seitner, Chief Executive Officer von Emotion 3D, ergänzt: „Die Innenraumanalyse ist ein oft unterschätzter, aber entscheidender Bestandteil eines autonomen Mobilitätsdienstes.“

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