Automobilindustrie Ausblick 2024: „Die deutschen Hersteller müssen innovativer werden“

Von Claus-Peter Köth 4 min Lesedauer

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Eine Welt im Krisenmodus, Märkte im Wandel, neue Wettbewerber aus China, Niedriglohnländer, die keine mehr sind, EU-Überregulierung und schlechte Rahmenbedingungen. Was erwartet die Branche im Jahr 2024? Ein Gespräch mit Atreus-Partner Stefan Randak.

E-Fahrzeug-Fertigung im VW-Werk Emden: Derzeit ruht die Produktion in Ostfriesland. Ein Symbol für die Nachfrageschwäche in der Branche.(Bild:  Volkswagen AG)
E-Fahrzeug-Fertigung im VW-Werk Emden: Derzeit ruht die Produktion in Ostfriesland. Ein Symbol für die Nachfrageschwäche in der Branche.
(Bild: Volkswagen AG)

Herr Randak, im Rückblick auf das Jahr 2023: Welche sind derzeit die größten Herausforderungen für die internationale Automobilindustrie?

Die weltweiten Krisen wie der Krieg in der Ukraine sowie im Nahen Osten, aber auch Spannungen zwischen China und Taiwan sind Gift für alle Fahrzeughersteller, da sie wichtige Rohstoffquellen und Lieferwege blockieren beziehungsweise die Preisspirale unter anderem auch für Energie deutlich nach oben befördern. Darüber hinaus verursachen Krisen bekanntlich Kaufzurückhaltung, gerade in den wichtigen Absatzmärkten dieser Welt.