Zulieferer Preh streicht jede vierte Stelle am Stammsitz

Aktualisiert am 12.06.2024 Von Sven Prawitz 3 min Lesedauer

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Die Geschäftsleitung um Charlie Cai will am Hauptsitz in Bad Neustadt über 400 Stellen abbauen. Weltweit sollen bei Preh um die 1.000 Mitarbeiter betroffen sein.

Eingang am Preh-Stammsitz in Bad Neustadt an der Saale (Bayern).(Bild:  Preh)
Eingang am Preh-Stammsitz in Bad Neustadt an der Saale (Bayern).
(Bild: Preh)

Der Zulieferer Preh hat einen massiven Stellenabbau angekündigt. In allen Bereichen und Funktionen des Unternehmens werde laut Mitteilung gekürzt. Insgesamt sind etwa 420 Personen betroffen. Der Abbau der Arbeitsplätze soll bis Ende 2024 angegangen werden und „so sozialverträglich wie möglich in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat“ erfolgen.

Betroffen ist ausschließlich der Stammsitz in Bad Neustadt a. d. Saale (Bayern). Dort arbeiten Unternehmensangaben zufolge gut 1.700 Menschen. Wie die lokale Tageszeitung „Main-Post“ schreibt, sollen unbestätigte Quellen von insgesamt 1.000 betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über alle Preh-Standorte hinweg berichtet haben. Als Gründe nennt Geschäftsführer Zhengxin „Charlie“ Cai die schwache gesamtwirtschaftliche Lage und den negativen Branchentrend. Erste Anzeichen habe es demnach bereits im Vorjahr gegeben.