Automotive-Halbleiter
Halbleiterbranche wächst – die Sorgen auch
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Der Bedarf für Automotive-Chips wächst weiter. Doch wie stark und welche Lieferanten profitieren, hängt auch von Zöllen ab. Zudem müssen die Top-Ten-Lieferanten ihren Marktanteil gegen chinesische Akteure verteidigen.
Die rasante Digitalisierung der Automobile und der Wandel zur Elektromobilität sorgen dafür, dass selbst dann mehr Halbleiter benötigt werden, falls die weltweite Automobilproduktion nicht wachsen sollte. Infineon erwartet, dass 2030 in Batteriefahrzeugen (BEV) durchschnittlich Halbleiter im Wert von 1.650 US-Dollar verbaut werden, davon rund ein Viertel im Antriebsstrang und drei Viertel für andere Anwendungen. 2024 lagen die Durchschnittswerte bei etwa 750 US-Dollar für Verbrennerfahrzeuge und bei rund 1.300 US-Dollar für BEVs. Als weiterer Treiber kommt hinzu, dass der Anteil der BEVs an den Verkäufen steigen wird. Infineon geht von rund einer Verdreifachung auf weltweit 32 Millionen Einheiten bis 2030 aus.
Der weltweite Bedarf an Automotive-Halbleitern dürfte sich bis 2032 daher mehr als verdoppeln. Davon geht Asif Anwar, Head of Automotive Data des auf Halbleiter spezialisierten Analysehauses Tech Insights aus. Für 2029 erwartet Tech Insights ein Volumen von gut 127 Milliarden US-Dollar, das bis 2032 auf 147 Milliarden US-Dollar wachsen soll.
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