Autonomes Fahren Kommentar: Schluss mit dem Gerede vom selbstfahrenden Auto

Von Sven Prawitz 4 min Lesedauer

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Aus dem Traum vom selbstfahrenden Auto darf kein Narrativ werden, das Investoren befriedigen soll. Damit verspielt man das Vertrauen der Kunden und der Gesellschaft.

Das ferngesteuerte Fahren scheint aussichtsreicher als das autonome Fahren. Ein sogenannter Teleoperator sitzt in einem Büro vor Bildschirmen, einem Lenkrad und der Pedalerie.(Bild:  Mira)
Das ferngesteuerte Fahren scheint aussichtsreicher als das autonome Fahren. Ein sogenannter Teleoperator sitzt in einem Büro vor Bildschirmen, einem Lenkrad und der Pedalerie.
(Bild: Mira)

In den vergangenen acht Jahren wurden selbstfahrende Autos immer wieder angekündigt. Nach vielen Unfällen wegen unausgereifter Technik zeigt sich jedoch: Das oft vollmundig versprochene autonome Fahren bleibt noch auf unabsehbare Zeit ein unerfüllbarer Wunsch. Deshalb konzentrieren sich viele Unternehmen der Branche auf verbesserte Fahrassistenten wie Spurhaltesysteme oder automatisierte Parkfunktionen. Sie machen den Straßenverkehr sicherer und helfen Autofahrern in kniffligen Situationen.

Dafür sind Kunden bereit Geld auszugeben. Außerdem sind solche Systeme für die Ingenieure zwar herausfordernd, aber die damit einhergehenden technischen Probleme lösbar. Zumal der Mensch am Steuer für sein Gefährt verantwortlich bleibt. Das reduziert den Testaufwand und die Nachweise einer jederzeit korrekten Funktion der Assistenzsysteme enorm.