Neue Modelle BMW 2er Gran Coupé: Neue Generation mit neuen Antrieben

Von Jens Meiners 2 min Lesedauer

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Das BMW 2er Gran Coupé rollt in neuer Generation auf die Straße. Die Änderungen sind dezent – die Antriebe sind den neuen Abgasnormen angepasst.

BMW bringt eine neue Generation des 2er Gran Coupé.(Bild:  Autoren-Union Mobilität/BMW)
BMW bringt eine neue Generation des 2er Gran Coupé.
(Bild: Autoren-Union Mobilität/BMW)

BMW 2er-Reihe, das steht für drei ganz unterschiedliche Autos: Nach der Raumlimousine 2er Active Tourer und dem neuen 2er-Coupé, das sich technisch mit Heckantrieb als geschrumpfter 3er präsentiert, bringt BMW jetzt eine neue Generation des 2er Gran Coupé.

Im Vergleich zu den beiden anderen, ebenfalls vor kurzer Zeit erneuerten 2ern sind die technischen Änderungen im Vergleich zum Vorgänger allerdings als dezent zu bezeichnen. Zahlreiche Blechteile und die gesamte Verglasung wurden vom 2019 präsentierten Vorgängermodell übernommen, wie auch das Fahrwerk und ein Teil der Motoren.

So muss man zweimal hinschauen, um das 2er Grand Coupé als neues Modell zu identifizieren. Dabei hilft die Lichtsignatur: Vorne und hinten verwendet BMW jetzt vertikale Elemente. Die Proportionen der keilförmigen Stufenheck-Karosserie bleiben indessen unverändert. Sie lassen keinen Zweifel daran, dass dieser BMW über eine Frontantriebs-Quermotor-Architektur verfügt und sich damit in die Phalanx moderner und effizienter Verbrenner-Plattformen einsortiert. Die BMW-Nieren, die dieser „Kurzhauber“ stolz vor sich herträgt, lassen sich optional beleuchten.

BMW hat andere Philosophie als Audi

Im Gegensatz zu der gleißenden Doppelniere werden die Auspuffrohre – mit Ausnahme des hochmotorisierten Spitzenmodells – bei allen Modellen schamhaft versteckt. Damit verfolgt BMW eine diametral andere Philosophie als Audi, wo die Endrohre bei den Verbrenner-Modellen wieder sichtbar gemacht werden. Am Heck dieses 2er gibt sich eine neue Nomenklatur die Ehre: Die Ottomotoren verlieren das ikonische „i“ – obwohl die Gemischaufbereitung keineswegs per Vergaser stattfindet. Die Ziffern bleiben einstweilen ein Marketing-Gag, verweisen allenfalls zufällig korrekt auf den Hubraum. So steckt unter der Haube eines 235 mitnichten ein 3,5-Liter-Aggregat.

Optimierungen vom 1er

Das BMW 2er Gran Coupé bekommt alle Optimierungen seines Schwestermodells mit Kurzheck, des neuen 1er. Das bedeutet ein gestrafftes, auf die neuen Abgasnormen abgestimmtes Antriebsportfolio. Das Diesel-Programm beginnt jetzt mit dem 218d, ausgerüstet mit einem 2,0-Liter-Diesel mit 150 PS/110 kW. Darüber rangiert der 220d mit 163 kW/120 kW und dem gleichen Motor, ergänzt um eine 48-Volt-Mild-Hybridisierung.

Er ist trotz seiner Mehrleistung nicht schneller als der 218d mit maximal 226 km/h, der Verbrauch sinkt im Zyklus marginal. Einstiegs-Benziner ist der BMW 220 mit 170 PS/125 kW aus einem 48-Volt-hybridisierten 1,5-Liter-Dreizylinder. Die Spitze markiert der M235 x-Drive mit Allradantrieb und 300 PS/221 kW.

Die bisher eingesetzte Achtstufen-Wandlerautomatik weicht einer Siebengang-Doppelkupplungs-Automatik. Eine Handschaltung bietet BMW nicht mehr an.

Eindrucksvolles Fahrwerk im neuen 2er

Unabhängig vom gewählten Ausstattungsniveau haben die Kunden der Baureihe nunmehr die Gewissheit, auf Chemiewerkstoff Platz zu nehmen. Immerhin verarbeitet BMW beim optionalen M-Sportlenkrad noch Echtleder.

Vor dem Volant sitzt der leicht gebogene, horizontale Bildschirm, den man inzwischen als BMW-typisch bezeichnen darf. Dort werden die Fahrmodi visualisiert und eine Vielzahl an Funktionen angesteuert. Die Tempolimit-Warnung und der am Lenkrad zupfende Spurhalte-Assistent lassen sich erfreulicherweise relativ leicht abschalten.

Generell hat BMW die Assistenzsysteme verbessert. Sie sollen präzise und so wenig intrusiv wie möglich arbeiten. Eindrucksvoll ist das Fahrwerk beim M235 – mit Vorderachs-Quersperre und bis zu 19 Zoll großen Rädern. Und besonders schön finden wir das Dekor aus Aluminium: aus dem Vollen gefräst.

Bildergalerie

Die Preise für den neuen 2er beginnen bei 41.400 Euro. Zu den Konkurrenten zählen Audi A3 Stufenheck sowie Mercedes-Benz A-Klasse Limousine und CLA. Ein gut ausgestatteter M235 x-Drive übersteigt die 60.000-Euro-Schwelle deutlich.

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