Nachhaltigkeit
„Die Kreislaufwirtschaft ist mehr und mehr Gegenstand unserer Entwicklung“
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Roberto Rossetti, Leiter Entwicklung Gesamtfahrzeug-Lebenszyklus bei BMW, über die Stellhebel auf dem Weg in Richtung „Net Zero“, den CO2e-Footprint als Vergabekriterium und den Ansatz „Design for Circularity“.
Die sogenannte EU-Taxonomie ist ein Klassifizierungssystem für nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten. Ihr Ziel ist es, Europa bis zum Jahr 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent der Welt zu machen. Den Weg dahin soll die Finanzierung ökologisch nachhaltiger Wirtschaftstätigkeiten ebnen. Die BMW Group unterstützt dieses Ziel: Als Unternehmen, das spätestens zum Jahr 2050 „Net Zero“ bezüglich seiner Emissionen über die gesamte Wertschöpfungskette erreichen möchte, hat sich das Unternehmen bereits 2020 ambitionierte wissenschaftsbasierte Ziele für alle drei Scopes bis zum Jahr 2030 (Basisjahr 2019) vorgegeben (siehe Kasten Glossar).
„Wir haben uns frühzeitig klare Ziele zur CO2e-Reduktion bis 2030 gesetzt – erstmals über den gesamten Lebenszyklus pro Fahrzeug, von der Lieferkette über die Produktion bis zum Ende der Nutzungsphase“, erklärt Roberto Rossetti, Leiter Entwicklung Gesamtfahrzeug-Lebenszyklus bei BMW. „Im Vergleich zum Basisjahr 2019 wollen wir die CO2e-Emissionen in der Lieferkette um 20 Prozent, in der Produktion um 80 Prozent und in der Nutzung um 50 Prozent senken. In der Summe sind das pro Fahrzeug mindestens ein Drittel bis 40 Prozent weniger Emissionen.
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