Produktion BMW-Werk Debrecen: Die iFactory hat das Laufen gelernt

Von Tina Rumpelt 7 min Lesedauer

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Ende Oktober wird die Serienfertigung des BMW iX3, das erste Modell der Neuen Klasse, am „Greenfield“-Standort im ungarischen Debrecen anlaufen. Das Konzept der iFactory macht’s möglich – und beherrschbar.

Großzügig viel Platz: Das neue BMW-Werk Debrecen. 2.000 neue Arbeitsplätze wurden dort geschaffen.(Bild:  BMW Group)
Großzügig viel Platz: Das neue BMW-Werk Debrecen. 2.000 neue Arbeitsplätze wurden dort geschaffen.
(Bild: BMW Group)

Während BMW bei der Vorbereitung für die Neue Klasse am Stadt-Standort München um jeden Quadratmeter knapsen muss, gönnt sich der bayerische Autobauer im Osten Ungarns, 30 Kilometer vor der Grenze zu Rumänien, sehr viel Fläche – drinnen wie draußen. 640.000 Quadratmeter Werksgelände mit 22 einheitlich grauen Gebäuden. Jedes sehr großzügig dimensioniert, ohne Zweifel ausbaufähig.

Das 2018 erstmals angekündigte neue BMW-Werk am Rande der 220.000-Einwohner-Stadt Debrecen ist ein Komplettwerk mit Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei sowie Fahrzeugmontage. Darüber hinaus verfügt der Standort als erstes BMW-Werk weltweit über eine eigene „Gen6 (Generation 6)“-Batteriemontage. EVE Energy, Lieferant der Rundzellen für die Gen6-Batterie der Neuen Klasse, baut gerade gegenüber. Geplanter Anlauf: 2027; Kapazität: 30 GWh im Jahr.