Ambientelicht BMW setzt auf schlanke Ethernet-Technik

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Weniger Mikrocontroller, mehr Intelligenz im Zonensteuergerät. Für diesen Ansatz verwendet BMW eine Ethernet-Technik von Analog Devices.

Ambiente-Beleuchtung des neuen BMW 5er.(Bild:  BMW)
Ambiente-Beleuchtung des neuen BMW 5er.
(Bild: BMW)

Die BMW-Gruppe wird die Ethernet-Bustechnik E2B von Analog Devices einsetzen. Wie der Zulieferer mitteilt, wird damit das Ambiente-Beleuchtungssystem künftiger BMW-Fahrzeuge gesteuert. Die Daten werden anhand des Ethernet-Standards 10BASE-T1S mit einer Bandbreite von 10 Mbit/s übertragen. Dafür wird ein physikalischer Layer mit einem einzigen Leitungspaar genutzt.

Die E2B-Technik von Analog Devices setzt diesen Standard um und kommt dabei ohne Mikrocontroller aus. BMW nutze das Konzept, um Software von den Edge-Knoten in zentrale Rechner (sogenannte Zonenrechner) zu verlagern. Das verringere den Softwareentwicklungs- und Qualifikationsaufwand, heißt es seitens Analog Devices. Wie in einem Video des Unternehmens erklärt wird, benötigt ein Zonenrechner zudem kein Gateway, wie es beispielsweise bei CAN- oder LIN-Bussystemen notwendig ist.

Open Alliance will Standard

„Dieses Konzept für Edge-Konnektivität ist so gefragt, dass die Automobilindustrie innerhalb der Open Alliance inzwischen die Standardisierung einer ähnlichen Lösung anvisiert“, sagt Yasmine King, Vice President, Automotive Cabin Experience bei Analog Devices. Der Zulieferer arbeite deshalb zusammen mit BMW und weiteren Unternehmen an einer sogenannten Open-Standard-Implementierung.

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