BMW-Werk Landshut „Energy Master“ für die ganze Welt

Von Tina Rumpelt 3 min Lesedauer

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Die Schaltzentrale auf der Hochvoltbatterie von BMWs „Neuer Klasse“ kommt aus Landshut. In der hochflexiblen Produktion werden künftig 400 Roboter und 700 Beschäftigte arbeiten.

Der sogenannte „Energy Master“, die Schaltzentrale auf der Hochvoltbatterie für die Fahrzeuge der Neuen Klasse wird im BMW-Werk Landshut produziert. (Bild:  Tom Kirkpatrick/BMW AG)
Der sogenannte „Energy Master“, die Schaltzentrale auf der Hochvoltbatterie für die Fahrzeuge der Neuen Klasse wird im BMW-Werk Landshut produziert.
(Bild: Tom Kirkpatrick/BMW AG)

Noch steht ein gutes Dutzend quietschoranger Roboter nur Spalier in der ansonsten eher grauen Fabrikhalle. Sie bildeten leuchtende Farbtupfer am Rande der Präsentation der neuen Fertigungsanlagen für High-Tech-Steuergeräte am vergangenen Freitag (21.2.). Die Schaltzentralen, BMW nennt sie „Energy Master“, werden auf der Hochvoltbatterie montiert und fungieren als Schnittstelle für die Hoch- und Niedervoltstromversorgung sowie für die Daten aus der Hochvoltbatterie. Darüber hinaus steuern sie die Stromzufuhr der E-Maschine und des Bordnetzes.

Aktuell läuft die Vorserie. Insgesamt etwa 400 Roboter werden künftig die Steuereinheiten montieren und prüfen. Der Start-of-Production ist mit 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für August geplant. In einer zweiten Ausbaustufe ab Mitte 2026 soll die Zahl der Beschäftigten auf bis zu 700 steigen.