Guss-Innovationen
„Made in Niederbayern“ für BMWs Neue Klasse

Von Tina Rumpelt 3 min Lesedauer

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Die jüngste News zu BMWs Neuer Klasse kommt aus Landshut: Dort werden die Antriebs-Zentralgehäuse für die für 2025 angekündigte E-Modellreihe gegossen.

Blick in die Gießmaschine: Beim Injector Casting erfolgt die Füllung von oben.(Bild:  BMW Group/Marcus Krüger)
Blick in die Gießmaschine: Beim Injector Casting erfolgt die Füllung von oben.
(Bild: BMW Group/Marcus Krüger)

Dominique Höltschl ist die Expertin für den innovativen Gießprozess, mit dem die Alu-Gehäuse für die elektrische Antriebseinheit für die Neue Klasse in Großserie gefertigt werden. „Das Verfahren wurde von uns entwickelt und patentiert“, erzählt die Leiterin des Produktionsbereichs Injector-Casting-Gussverfahren (ICA) in der Landshuter Gießerei. Die Technologie ist nicht brandneu. Schon die Gehäuse des E-Antriebs der fünften Generation, im Einsatz seit 2020 unter anderem im iX3, werden derart in Landshut gefertigt. Nun aber stehen die Neue Klasse und die sogenannten GEN6-Antriebe ins Haus und damit neue Größenordnungen bei den benötigten Stückzahlen.

BMW Landshut: 500 Millionen Euro für die E-Mobilität

„Die jährliche Produktionskapazität für die Aluminiumgehäuse der fünften und sechsten Generation steigt um etwa 30 Prozent“, erläutert Thomas Thym, seit 1. Dezember 2023 Leiter des BMW-Werks Landshut. Deshalb wird gebaut. In einer neuen Fertigungshalle werden künftig auf zwei weitern Fertigungslinien im ICA-Verfahren Alugehäuse produziert.