Elektromobilität BMW nimmt ersten Teilabschnitt seines Batterietestzentrums in Betrieb

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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In Wackersdorf ist der erste Teilabschnitt des Batterietestzentrums in Betrieb gegangen. BMW erwartet den Abschluss des Vollausbaus bis Ende 2025.

Im BMW-Werk Wackersdorf ist der Startschuss für das neue Batterietestzentrum in Wackersdorf gefallen. (Bild:  BMW)
Im BMW-Werk Wackersdorf ist der Startschuss für das neue Batterietestzentrum in Wackersdorf gefallen.
(Bild: BMW)

Die Investitionen in Höhe von rund 100 Millionen Euro flossen vor allem in eine komplexe Prüfstandtechnik und die für deren Betrieb notwendige zuverlässige Gebäudeinfrastruktur. Dafür wurde die Halle 80 auf dem Wackersdorfer Werksgelände umgebaut. In den vergangenen Monaten liefen zunächst die Rohbauarbeiten für das neue Batterietestzentrum. Unter anderem erhielt das Gebäude eine neue Bodenplatte.

Batteriezellen frühzeitig testen

Mit der Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts werden Batterietester zum Einsatz kommen. Mit ihnen werden künftig rund um die Uhr Batteriezellen getestet – und zwar in der frühen Entwicklungsphase. Im Wesentlichen wird hierbei die elektrische Leistungsfähigkeit der einzelnen Batteriezellen beim Laden und Entladen unter unterschiedlichen Bedingungen ermittelt. So können verschiedene Anwendungsfälle durchgespielt werden, lange bevor ein sich in Entwicklung befindliches Fahrzeug auf der Straße fährt.

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„Zunächst wird das parallele Testen mehrerer hundert Batteriezellen möglich sein“, erläutert Projektleiter Felix Schmidt-Stein. Nach Abschluss des Hochlaufs sollen es mehrere tausend Batteriezellen sein. In der finalen Ausbaustufe ab 2025 wird das Testzentrum auch dazu dienen, die batterieelektrischen Fahrzeuge des Autobauers vor deren Serienstart abzusichern und die geforderte Qualität zu gewährleisten. „Dazu werden die Speicher beispielsweise Vibrations- und Schocktests unterzogen.“

Auch Dauertests für aufwändige Fahrprofile könnten dann simuliert werden – inklusive der entsprechenden Be- und Entladezyklen. „Für die Zulassung von Elektrofahrzeugen sind solche Tests zwingend notwendig.“

„Neben der Auslandsversorgung für unsere Überseewerke, der Cockpitfertigung und der Türenfertigung für Rolls-Royce Modelle setzen wir ab sofort in Wackersdorf auf eine vierte Säule“, bekräftigt Standortleiter Christoph Peters. Das sei ein klares Bekenntnis in die Zukunft des Standorts.

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