Batterietechnik
BMW erweitert Feststoffbatterie-Allianz um Samsung SDI

Von Sven Prawitz 2 min Lesedauer

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BMW, Samsung SDI und Solid Power wollen gemeinsam Feststoffbatterien zur Marktreife bringen. Der koreanische Zulieferer soll die Technik industrialisieren – und er will Marktführer werden.

BMW hat erste Fahrzeugtests mit Feststoffbatterien abgeschlossen. Samsung SDI soll nun die Zellen industrialisieren.(Bild:  Tom Kirkpatrick/BMW AG)
BMW hat erste Fahrzeugtests mit Feststoffbatterien abgeschlossen. Samsung SDI soll nun die Zellen industrialisieren.
(Bild: Tom Kirkpatrick/BMW AG)

Die BMW Group verstärkt ihre Entwicklung von Feststoffbatterien durch Samsung SDI als neuen Partner. Der koreanische Batteriezellhersteller erweitert damit die Expertise im Projekt für die sogenannte All-Solid-State Battery (ASSB, dt. Feststoffbatterie), berichtete The Korea Herald. Wenige Tage später bestätigte der deutsche Autohersteller die erweiterte Kooperation, die auf der seit dem Jahr 2022 bestehenden Partnerschaft zwischen BMW und Solid Power aufbaut.

Nun soll Solid Power sulfid-basierte Festkörperelektrolyte an Samsung SDI liefern. Der koreanische Konzern integriert diese als Separatoren und Katholyte für die Zellfertigung. Die produzierten Zellen werden anhand vereinbarter Leistungsparameter zwischen Samsung SDI und BMW bewertet. Ziel ist die Entwicklung von ASSB-Zellen für eine nächste Generation von Evaluationsfahrzeugen, heißt es weiter. Bereits gelungen war die Integration großformatiger ASSB-Zellen von Solid Power in ein BMW i7-Erprobungsfahrzeug, wie die Unternehmen mitteilen.

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