Interieur
Bedienkonzepte: Bildschirm oder Projektion?
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Berührungsempfindlicher Bildschirm oder lieber eine Projektion? Die Hersteller verfolgen unterschiedliche Konzepte, um digitale Inhalte im Auto darzustellen. BMW entscheidet sich in der neuen Klasse vorwiegend für Projektionen.
BMW möchte den Trend der wachsenden Anzeigeflächen im Cockpit nicht mitgehen. „Mit einem übergroßen Bildschirm steht wortwörtlich etwas zwischen Fahrer und Straße“, beschreibt Frank Weber aus seiner Sicht das Problem. Der BMW-Entwicklungsvorstand ist der Meinung: „Das kann 2025 nicht die Antwort sein und fühlte sich für uns nicht richtig an.“ Er reflektiert damit die Entwicklungsphase der neuen Klasse. In den kommenden Fahrzeugen des Herstellers werden Projektionen auf der Frontscheibe eine große Rolle spielen.
„Es gab in der Autoindustrie einen Größenwettbewerb bei den Displays. Wer das größte einbaut, ist der beste“, sagt Weber. Doch mit der Größe wurde auch die Erreichbarkeit der Inhalte vom Fahrer- oder Beifahrersitz aus immer schwieriger. Entscheidet man sich für ein Hochkant-Format, sind in der Regel alle Menüpunkte von beiden Sitzpositionen aus erreichbar, ohne sich vorbeugen zu müssen. Doch für die Anzeige einer Straßenkarte sowie die Wiedergabe von Videos sind Bildschirme im Querformat vorteilhaft.
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