Wasserstoff BMW erhält Förderung für Brennstoffzellen-Projekt

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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BMW treibt die Brennstoffzellen-Entwicklung voran und erhält dafür kräftige Unterstützung: Bund und Bayern fördern das Wasserstoff-Projekt „HyPowerDrive“ mit 273 Millionen Euro.

Ab dem Jahr 2028 will BMW ein Auto mit Brennstoffzellenantrieb auf den Markt bringen.(Bild:  Jonas Rattel)
Ab dem Jahr 2028 will BMW ein Auto mit Brennstoffzellenantrieb auf den Markt bringen.
(Bild: Jonas Rattel)

BMW bekommt vom Bund und vom Freistaat Bayern insgesamt 273 Millionen Euro für ihr Wasserstoff-Projekt „HyPowerDrive“. Die Mittel fließen im Rahmen der europäischen IPCEI-Initiative. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder übergab zusammen mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder den Förderbescheid an BMW-Entwicklungsvorstand Joachim Post. Der Bund steuert 193 Millionen Euro bei, Bayern 80 Millionen Euro.

BMW will ab 2028 den iX5 Hydrogen in Serie produzieren. Das Fahrzeug nutzt die dritte Generation des Brennstoffzellensystems, das BMW gemeinsam mit Toyota entwickelt. Laut Unternehmen arbeitet das System kompakter, leistungsfähiger und effizienter als bisherige Versionen. Erste Prototypen bauen bereits die Kompetenzzentren in München und im BMW-Werk Steyr auf. Das Werk Landshut liefert weitere Komponenten zu. Nach Angaben des Unternehmens können in diesem Bereich bis zu 2.500 Arbeitsplätze entstehen.

Mit dem neuen X5 bietet BMW nach eigenen Angaben ab 2028 erstmals fünf verschiedene Antriebsoptionen in einem Modell an – darunter auch die Wasserstoff-Brennstoffzelle. Der Autobauer setzt weiter auf Technologieoffenheit: Das Portfolio umfasst konventionelle Antriebe, Plug-in-Hybride, batterieelektrische Fahrzeuge und künftig die Brennstoffzelle.

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