Zulieferer Bosch-Chef verschiebt Renditeziel um ein bis zwei Jahre

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Transformation in der Autoindustrie und die wirtschaftliche Lage machen Bosch zu schaffen. Bis spätestens 2025 wollte der Konzern eine wichtige Zielmarke erreichen. Das wird vorerst nichts.

Ursprünglich wollte der Technologiekonzern seine Zielrendite von sieben Prozent im Geschäftsjahr 2024 oder 2025 erreichen.(Bild:  Bosch)
Ursprünglich wollte der Technologiekonzern seine Zielrendite von sieben Prozent im Geschäftsjahr 2024 oder 2025 erreichen.
(Bild: Bosch)

Der weltweit größte Autozulieferer Bosch benötigt mehr Zeit, um seine Umsatz- und Gewinnziele zu erreichen. „Wir machen keine Abstriche bei den Zielen, aber wir müssen die wirtschaftlichen Realitäten im Umfeld zur Kenntnis nehmen – auch wenn das zu ein bis zwei Jahren Verzug führt“, sagte Vorstandschef Stefan Hartung dem „Handelsblatt“ am Donnerstag (21.12).

Das Jahr 2024 werde schwieriger als gedacht, 2025 vermutlich auch. „Wir diskutieren im Moment, mit welchen Verzögerungen wir welche Rendite- und Umsatzziele erreichen können.“

Wandel in der Branche bringt Herausforderungen

Ursprünglich wollte der Technologiekonzern seine Zielrendite von sieben Prozent im Geschäftsjahr 2024 oder 2025 erreichen. Diese benötigt der Konzern nach eigenen Angaben für seine finanzielle Unabhängigkeit. An den Zielen für 2023 hielt Hartung jedoch fest: „Wir streben in diesem Jahr nach wie vor eine Marge von fünf Prozent an. Es ist erreichbar, aber es gibt zum Beispiel noch Währungsrisiken in China und der Türkei.“ Fünf Prozent seien allerdings zu wenig, um dynamisch wachsen zu können. „Klar ist, dass wir weiter an der Performance arbeiten müssen“, so Hartung.

Der Wandel in der Autoindustrie – vom Verbrenner zu E-Motor und Wasserstoff – stellt Bosch vor große Herausforderungen. Erst in der vergangenen Woche war bekanntgeworden, dass der Konzern einen größeren Stellenabbau in der Antriebssparte erwägt.

(ID:49855543)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung