Nachhaltigkeit Brose ordert fossilfreien Stahl

Von Lina Demmel 1 min Lesedauer

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Der Autozulieferer erhält von SSAB fossilfreien Stahl. Brose will damit den CO2-Fußabdruck seiner Produkte senken.

SSAB hat zwei Stähle entwickelt, bei denen laut Unternehmen null fossile Kohlenstoffemissionen entstehen.(Bild:  Jan Lindblad Jr/SSAB)
SSAB hat zwei Stähle entwickelt, bei denen laut Unternehmen null fossile Kohlenstoffemissionen entstehen.
(Bild: Jan Lindblad Jr/SSAB)

Der Automobilzulieferer Brose will künftig fossilfreien Stahl von SSAB beziehen. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der durch ein neues Produktionsverfahren hergestellte Stahl helfen, den CO2-Fußabdruck der Brose-Produkte zu senken. Das Unternehmen will eigenen Angaben zufolge ab dem Jahr 2039 jedes neue Serienprodukt entlang der gesamten vorgelagerten Lieferkette bilanziell CO2-neutral anbieten.

Dafür hat SSAB zwei Stähle entwickelt, bei denen laut Mitteilung null fossile Kohlenstoffemissionen entstehen. SSAB Zero wird aus recyceltem Stahl hergestellt und mit fossilfrei erzeugtem Strom und Biogas produziert. Es ist bereits lieferbar.

SSAB Fossil-free steel wird aus Eisenerz mit der Hybrit-Technik hergestellt. Diese wurde von SSAB zusammen mit dem Bergbauunternehmen LKAB und dem Energierversorger Vattenfall entwickelt. Anstatt Kohle zu verwenden, um dem Eisenerz den Sauerstoff zu entziehen, wird bei der Hybrit-Technik Wasserstoff genutzt, gibt SSAB an. Dadurch wird Wasser anstelle von CO2 freigesetzt. Das Fossil-free steel ist für Pilotlieferungen an ausgewählte Partner verfügbar.

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