BYD-Gründer Wang Chuanfu: „Weniger reden, machen“

Von Tina Rumpelt 6 min Lesedauer

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BYD-Präsident Wang Chuanfu hat eine chinesische Tellerwäscherkarriere hinter sich. Er dürfte 2024 mit seinen Elektroautos Tesla überholen. Unser „Mitschnitt“ offenbart seine Pläne und Ziele.

Scheut das Rampenlicht: BYD-Gründer und Präsident Wang Chuanfu.(Bild:  BYD)
Scheut das Rampenlicht: BYD-Gründer und Präsident Wang Chuanfu.
(Bild: BYD)

Es könnte durchaus sein, dass Wang Chuanfu kürzlich die Champagnerkorken hat knallen lassen. Sicher nicht in großer Runde und schon gar nicht an einem Ort, wo Fotografen lauern. Der BYD-Gründer steht nicht gern im Rampenlicht. Grund zum Feiern hatte er: Im vierten Quartal 2023 erreichte BYD um Haaresbreite die weltweiten BEV-Verkaufszahlen von Tesla. Bei gut 430.000 verkauften Fahrzeugen fehlten nur 3.500 Autos, um mit dem US-Wettbewerber gleichzuziehen. Das Jahr 2024 wird spannend: BYD wird alles daransetzen, den Rivalen hinter sich zu lassen.

Im Jahresvergleich lag Tesla mit weltweit 1,8 Millionen verkauften Autos, allesamt reine Batterie-EVs, klar vorne. BYD setzte 2023 zwar mit knapp über drei Millionen EVs insgesamt deutlich mehr ab. Aber soll der Vergleich fair sein, dann müssen 1,4 Millionen Hybridmodelle von BYD rausgerechnet werden. Bleiben 1,6 Millionen BYD-BEVs.