Expansionspläne BYD nimmt erstes eigenes Frachtschiff in Betrieb

Von Andreas Wehner 2 min Lesedauer

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Der chinesische Autobauer will in Europa stark wachsen. Doch die Schiffe für den Export sind rar und teuer. BYD setzt daher auf eine eigene Flotte. Warum das für die Pläne der Chinesen wichtig ist.

BYDs erster eigener Frachter, die „BYD Explorer No. 1“, hat im Hafen von Yantai Elektroautos für den Export geladen.(Bild:  picture alliance / CFOTO)
BYDs erster eigener Frachter, die „BYD Explorer No. 1“, hat im Hafen von Yantai Elektroautos für den Export geladen.
(Bild: picture alliance / CFOTO)

Der chinesische Autobauer BYD hat in der vergangenen Woche sein erstes eigenes Schiff auf die Reise geschickt. Wie der Hersteller des Frachters, die chinesische Werft CIMC Raffles, mitteilte, hat das Ro-Ro-Schiff (Roll-on-Roll-off) mit dem Namen „BYD Explorer No. 1“ seine erste Fracht geladen und ist in Richtung Europa in See gestochen. Es bietet Platz für 7.000 Autos. Eigentümerin ist die Reederei Zodiac Maritime, bei der BYD das Schiff chartert.

Chinesischen Medien zufolge hat BYD acht dieser Frachter bestellt. Sie sollen in den nächsten Jahren dabei helfen, die Elektroautos der Chinesen in die Exportmärkte zu bringen und damit das geplante Absatzwachstum umzusetzen. Immerhin will BYD mittelfristig zu den Top-5-Automarken in Europa gehören.