Engineering Virtuelles Testen von Cockpit-Software und -Funktionen

Von Sven Prawitz 3 min Lesedauer

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Mit digitalen Abbildern von Cockpit- und Infotainmentsystemen sollen neue Funktionen schneller als bisher getestet und freigegeben werden. Stellantis nennt Stunden statt bisher Monate bis zur Freigabe.

Neue Funktionen für Cockpit und Infotainment sollen künftig innerhalb weniger Tage validiert und freigegeben werden.(Bild:  William; KI-generiert - stock.adobe.com)
Neue Funktionen für Cockpit und Infotainment sollen künftig innerhalb weniger Tage validiert und freigegeben werden.
(Bild: William; KI-generiert - stock.adobe.com)

Als „Gamechanger für die Entwicklung von Fahrzeugsoftware“ bezeichnete Stellantis zu Beginn des Jahres seine neue Arbeitsumgebung: Mit der sogenannten Virtual Engineering Workbench (VEW) soll es möglich sein, neue Funktionen für das Infotainment in wenigen Stunden entwickeln zu können. Bislang dauere das mehrere Monate. Mit VEW könnten Entwickler künftig von heute auf morgen die Infotainment-Software erweitern.

Möglich machen soll das eine Entwicklungsumgebung, die Steuergeräte und die darauf installierte Software virtuell nachbildet. Stellantis nutzt dafür einen Hypervisor von Blackberry. Dieser erzeugt die dafür notwendige virtuelle Umgebung.