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Aber Sie haben auch einen Renault-Motor als OM607 ins Sortiment aufgenommen.
Dieser Motor war wichtig, um ohne aufwendige Sondermaßnahmen in den Bereich unter 99 Gramm CO2 vorzustoßen. Wir gehen sogar in Richtung 90 Gramm. Dazu brauchen wir dieses Aggregat, das wir im Übrigen überarbeitet haben. An unseren Verbesserungsmaßnahmen, zum Beispiel der Reibungsoptimierung, partizipiert natürlich künftig auch Renault.
Werden Sie auch Komponenten mit kommenden Infiniti-Modellen teilen?
Sinn der Kooperation mit Renault-Nissan ist ja durchaus, dass man einiges gemeinsam erledigt. Mehr möchte ich zu diesem Thema noch nicht verraten.
Wie sieht es mit dem chinesischen OEM BYD aus? Sie haben ein gemeinsames Fahrzeug auf Basis der alten B-Klasse entwickelt. Gibt es auch Gemeinsamkeiten mit der neuen Architektur?
Da findet kein technischer Austausch im Sinne eines Architekturtransfers statt. Das Konzept des bei BYD konstruierten Modells ist einzigartig. Es profitiert vom Know-how der Daimler-Entwickler, die das BYD-Team unterstützen.
Haben Sie eigentlich mehr Umfänge als bisher üblich an die Zulieferer vergeben?
Nein. Es gab keine wesentlichen Veränderungen der Entwicklungstiefe. Die Kernkompetenzen bleiben bei uns. Allerdings hatten wir beim Einkauf durch die Modularität und die verblockten Elemente andere Spielräume. Wir beziehen jetzt Module über höhere Gesamtstückzahlen, über verschiedene Modellreihen und sehr große Zeiträume. Das bringt natürlich deutliche Effizienzgewinne.
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