Volvo Der Airbag für Fußgänger

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Christian Otto

Das Sicherheitssystem des OEM schützt insbesondere vor Kopfverletzungen. Es wird serienmäßig im neuen Volvo V40 verbaut.

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Der neue Volvo V40 verfügt serienmäßig als erstes Fahrzeug über einen Fußgänger-Airbag.
Der neue Volvo V40 verfügt serienmäßig als erstes Fahrzeug über einen Fußgänger-Airbag.
(Volvo)

In Zukunft soll kein Mensch mehr in einem oder durch einen Volvo zu Tode kommen oder eine schwere Verletzung erleiden – das ist das Ziel, das sich die Ingenieure der schwedischen Marke gesetzt haben. Nächster Schritt auf diesem Weg: Der neue Volvo V40 verfügt serienmäßig als erstes Fahrzeug über einen Fußgänger-Airbag, der Personen bei einem Zusammenprall mit dem Auto schützen soll.

Der Fußgänger-Airbag sitzt zwischen der Motorhaube und der Windschutzscheibe und ist bei Geschwindigkeiten von 20 bis 50 km/h aktiv. Lässt sich eine Kollision mit einem Passanten nicht mehr vermeiden, löst sich zuerst das Motorhaubengelenk. Der ausgelöste Airbag hebt dann die Motorhaube um etwa zehn Zentimeter an, breitet sich innerhalb von 50 Millisekunden U-förmig aus und deckt für rund 0,3 Sekunden das untere Drittel der Windschutzscheibe sowie einen großen Teil der beiden A-Säulen ab.

Luftsack schwächt den Aufprall ab

Beim Aufprall auf diese Karosserieteile, die eine hohe Festigkeit haben, ist die Verletzungsgefahr für das Unfallopfer besonders hoch – vor allem drohen schwere Kopfverletzungen. Der Luftsack schwäche den Aufprall des Fußgängers ab und mindere die Folgen eines Unfalls deutlich, heißt es von Volvo.

Am besten ist es freilich, wenn der Unfall gar nicht erst passiert. Aus diesem Grund setzt Volvo im V40 das derzeit modernste vorausschauende Sicherheitssystem ein: eine Radareinheit kombiniert mit einer Kamera. Aufgabe des Radars ist es, Objekte vor dem Fahrzeug zu erkennen und den Abstand zu ihnen zu messen. Die Kamera ermittelt dabei, um welche Art von Objekt es sich handelt. Sie kann die Bewegungsmuster von Fußgängern ab einer Größe von 80 Zentimetern aufwärts erkennen.

Wenn der Fahrer in einer Notsituation nicht reagiert und ein Unfall droht, baut das System automatisch die volle Bremskraft auf, um Kollisionen zu vermeiden oder deren Folgen so weit wie möglich zu mindern.

Das Fahrerassistenz-Paket Pro für den neuen Volvo V40 beinhaltet außerdem einen neuen, radarbasierten Toter-Winkel-Sensor, eine Warnung vor sich seitlich nähernden Fahrzeugen beim Rückwärts-Ausparken, eine intelligente Verkehrsschildererkennung sowie einen Fernlichtassistent. Es ist für 1.980 Euro erhältlich. Serienmäßig ist das kompakte Schrägheck-Modell mit dem neuen Fußgänger-Airbag sowie dem laserbasierten „City Safety System“ ausgestattet

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