Studie

Die Zukunft des vernetzten Autos

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Schutz vor Cyberattacken

Felix Kuhnert, Partner und Leiter des Bereichs Automotive Deutschland und Europa bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC: "Datensicherheit eine zentrale Aufgabe in der Forschung und Entwicklung des vernetzten Automobils."
Felix Kuhnert, Partner und Leiter des Bereichs Automotive Deutschland und Europa bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC: "Datensicherheit eine zentrale Aufgabe in der Forschung und Entwicklung des vernetzten Automobils."
(Foto: SLX)

Der Knackpunkt für diese Zukunftsindustrie ist laut der Studie die Datensicherheit. Mit der digitalen Vernetzung von Autos werden auch Einfallstore für Cyberattacken geöffnet. Die Studie identifiziert drei grundlegende Angriffspunkte des vernetzten Fahrzeugs. So kann die Konnektivität als Einfallstor beispielsweise für Hacker dienen. Der Datenstrom zum Backend wird abgefangen oder manipuliert.

Zweitens können mit dem Fahrzeug gekoppelte Schnittstellen wie Mobiltelefone oder Tablets erhebliche Angriffsfläche bieten. Zudem besteht die Gefahr, dass das Connected Car einem Botnetz, also einem automatisierten Computerprogramm, als mobiler Server dient – rollende Computer könnten ferngesteuerte Server irgendwo auf der Welt angreifen.

Vielfältige Gefahren

Die Auswirkungen eines erfolgreichen Angriffs auf das vernetzte Auto wären fatal: Von einer Manipulation der Bremsen über die heimliche Erstellung von Bewegungsprofilen bis zur ferngesteuerten Öffnung des Türschlosses – die Gefahren sind vielfältig. „Vor diesem Hintergrund ist die Datensicherheit eine zentrale Aufgabe in der Forschung und Entwicklung des vernetzten Automobils. Entsprechende Maßnahmen brauchen einen festen Platz in der F&E-Roadmap“, fordert Felix Kuhnert, Partner und Leiter des Bereichs Automotive Deutschland und Europa bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Strategy&-Partner Richard Viereckl resümiert: „Uns stehen beim Thema vernetzte Mobilität eine Reihe spannender und folgenreicher Entwicklungen bevor. Und natürlich steckt kein Marktteilnehmer zurück: Es geht schließlich um nicht weniger, als einen der Zukunftsmärkte im Bereich der Mobilität. Wer aber jetzt bei diesem Thema vom Gaspedal geht, der hat schon verloren.“

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