E-Fuels DLR erhält Fördermittel für Betrieb seiner Forschungsanlage für E-Fuels

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat vom Bundesverkehrsministerium Geld für den Betrieb seine E-Fuels-Anlage erhalten. Die Mittel sichern die Forschung in Leuna bis 2035.

Mit der Technologieplattform Power-to-Liquid-Kraftstoffe will das DLR strombasierte Kraftstoffe optimieren sowie Technologien und Verfahren für deren industrielle Produktion weiterentwickeln.(Bild:  DLR)
Mit der Technologieplattform Power-to-Liquid-Kraftstoffe will das DLR strombasierte Kraftstoffe optimieren sowie Technologien und Verfahren für deren industrielle Produktion weiterentwickeln.
(Bild: DLR)

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erhält vom Bundesverkehrsministerium 157 Millionen Euro für den Betrieb der Technologieplattform Power-to-Liquid-Kraftstoffe (TPP). Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder übergab den Förderbescheid am 25. November 2025 in Berlin an das DLR. Die Mittel sichern nach eigenen Angaben den Forschungs- und Testbetrieb der Anlage von 2028 bis 2035.

Mit der TPP baut das DLR in Leuna aktuell die weltweit größte Forschungsanlage auf, um strombasierte Kraftstoffe (sog. E-Fuels) zu verbessern. Ziel ist es, Verfahren für deren industrielle Produktion weiterzuentwickeln. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2027 geplant, der Forschungsbetrieb soll 2028 beginnen.

Übergabe des Förderbescheids: (vlnr) Manfred Aigner, Beauftragter Fuels des DLR, Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachen-Anhalt, Patrick Schnieder, Bundesminister für Verkehr, Meike Jipp, DLR-Bereichsvorständin Energie und Verkehr, Karsten Lemmer, Mitglied des DLR-Vorstands und verantwortlich für Innovation, Transfer und wissenschaftliche Infrastrukturen.(Bild:  BMV|Woithe)
Übergabe des Förderbescheids: (vlnr) Manfred Aigner, Beauftragter Fuels des DLR, Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachen-Anhalt, Patrick Schnieder, Bundesminister für Verkehr, Meike Jipp, DLR-Bereichsvorständin Energie und Verkehr, Karsten Lemmer, Mitglied des DLR-Vorstands und verantwortlich für Innovation, Transfer und wissenschaftliche Infrastrukturen.
(Bild: BMV|Woithe)

Schnelle Hochskalierung notwendig

Die Anlage arbeitet im Kampagnenbetrieb: Einzelne Prozessschritte sowie die gesamte Prozesskette werden unter industriellen Bedingungen getestet und verbessert. Das DLR will damit den Transfer aus der Forschung in die Wirtschaft stärken. Strombasierte Kraftstoffe sollen Luftfahrt, Schiffsverkehr und Schwerlastverkehr klimaverträglicher machen.

Das Bundesverkehrsministerium hatte bereits 2023 knapp 5,5 Millionen Euro für die Planung bereitgestellt. Im Jahr 2024 folgten 130 Millionen Euro für den Aufbau der Anlage am Chemiestandort Leuna.

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