E-Mobilität Edag, Mitsubishi Chemical und Kreisel zeigen Leichtbau-Batteriegehäuse

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Die drei Unternehmen haben gemeinsam ein neuartiges Batteriegehäuse entwickelt. Neben Leichtbau, standen unter anderem Stabilität, EMV und das Thermomanagement im Fokus.

Edag, Kreisel Electric und Mitsubishi Chemical haben ein neuartiges Batteriegehäuse entwickelt.(Bild:  EDAG Group)
Edag, Kreisel Electric und Mitsubishi Chemical haben ein neuartiges Batteriegehäuse entwickelt.
(Bild: EDAG Group)

Der Entwicklungsdienstleister Edag präsentiert auf der JEC in Paris zusammen mit dem Werkstoffanbieter Mitsubishi Chemical und dem Batteriesystemhersteller Kreisel Electric ein leichtes Batteriekonzept aus Verbundwerkstoffen. Es soll alle Anforderungen an ein Batteriegehäuse für E-Autos erfüllen, heißt es in einer Mitteilung.

Das Gehäuse könne in einem einzigen Prozess hergestellt werden. Als Anwendungsfelder nennen die Unternehmen elektrifizierte High-Performance-Fahrzeuge oder sogenannte People Mover. Das Angebot richte sich an Kunden, die mittlere Stückzahlen produzieren.

EMV-Abschirmung und Immersionskühlung

Die funktionalen Verbundwerkstoffe aus dem Hause Mitsubishi Chemical ermöglichen leichte Strukturen, um die notwendige Festigkeit und Steifigkeit bereitzustellen. Beispielsweise um den Crashanforderungen für Automobilanwendungen gerecht zu werden. Ebenso werde der Brandschutz und die elektromagnetische Abschirmung übernommen. So wird das für die Isolierung prädestinierte „MAFTEC“-Material eingesetzt, das mit Hilfe von Keramikfasern eine feuerfeste Barriere erzeugt. Für die komplexen Bereiche wurde ein Forged Molding Compound (FMC) ausgewählt. Die Bauteilkomponenten sollen dem Werkstoffkreislauf wieder zugeführt werden können. „Das Recycling faserverstärkter Kunststoffe und die Wiederverwendung der gewonnenen Rohstoffe für neue Halbzeuge ist einer der Grundpfeiler unserer weltweiten Wachstumsstrategie“, sagt John Conn, Engineering Project Manager Advanced Materials.

Die Zelltechnik wird von Kreisel Electric bereitgestellt wird. Die Zellen werden hierbei durch eine Immersionskühlung temperiert. Dafür wird ein dielektrisches Fluid eingesetzt. Das ermögliche eine außergewöhnlich geringe Temperaturspreizung, heißt es in der Mitteilung.

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