E-Mobilität Hier funktioniert das Laden in Europa am besten

Von aum 2 min Lesedauer

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Die Ladeinfrastruktur in den europäischen Ländern unterscheidet sich teilweise erheblich. Für Urlauber heißt es daher: vorher informieren.

Elektroautos an einer Ladestation in Belgien.(Bild:  Autoren-Union Mobilität)
Elektroautos an einer Ladestation in Belgien.
(Bild: Autoren-Union Mobilität)

Immer mehr Menschen fahren mit dem Elektroauto in den Urlaub. Doch die Ladeinfrastruktur unterscheidet sich in Europa von Land zu Land teils erheblich, wie der ADAC feststellt. Die Niederlande sind am besten auf E-Fahrzeuge vorbereitet. Sie verfügen über ein nahezu flächendeckendes Netz, und in manchen Regionen gibt es mehr als 200 Ladepunkte pro 100 Straßenkilometer. Auch Luxemburg, Norwegen, Schweden, Dänemark und die Schweiz bieten eine sehr gute Versorgung, insbesondere in Ballungsräumen und entlang der Hauptverkehrsachsen. In anderen europäischen Regionen sind E-Autofahrer hingegen noch auf eine gute Vorbereitung angewiesen, damit die Urlaubsreise nicht zur Herausforderung in puncto Reichweite wird.

Mit laut Bundesnetzagentur rund 170.000 öffentlich zugänglichen Ladepunkten ist auch Deutschland im europäischen Vergleich gut aufgestellt. Besonders viele Ladepunkte finden sich in den Ballungsräumen und wirtschaftsstarken Bundesländern wie Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. In vielen ländlichen Gebieten ist der Ausbau ebenfalls vorangeschritten, jedoch nicht überall flächendeckend abgeschlossen.

Süden hinkt hinterher

Länder wie Österreich, die Schweiz, Italien oder Kroatien sind mit dem E-Auto aus Deutschland gut erreichbar. Aber die Lademöglichkeiten sind nicht überall gleich gut. Österreich bietet ein flächendeckendes Netz, das besonders stark im Westen, Tirol, Vorarlberg, und rund um Wien ausgebaut ist. Auch die Schweiz punktet mit einem sehr dichten Netz, wobei Genf, Basel und Appenzell die Spitzenreiter sind. In Italien ist der Norden gut versorgt, zum Beispiel Südtirol und Trentino, der Süden hinkt jedoch hinterher. In Kroatien ist das Netz vor allem im Raum Zagreb gut ausgebaut; an der Küste und in ländlichen Regionen ist es deutlich schwächer. Frankreich bietet eine gute Abdeckung im Norden und Süden, zum Beispiel in der Normandie, Paris und an der Côte d’Azur, im Landesinneren ist das Netz nach Angaben des ADAC teils dünn.

In einigen Ländern Südosteuropas sieht es weniger gut aus. Griechenland, Bulgarien, Rumänien oder Albanien bieten bisher nur eine sehr überschaubare Zahl an Ladestationen. Wer mit dem E-Auto dorthin reisen möchte, sollte seine Route daher besonders sorgfältig planen.

Je nach Land unterscheiden sich auch die Bezahlmöglichkeiten. E-Autofahrer sollten sich vor Reiseantritt über die lokalen Anforderungen informieren. Zur Auswahl stehen Giro- oder Kreditkarte, App oder Ladekarten. In vielen Ländern gibt es zudem Sonderregelungen beim Parken oder beim Nutzen von Umweltzonen.

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