Alternative Kraftstoffe EU verschiebt Abstimmung über E-Fuels

Von Claus-Peter Köth 1 min Lesedauer

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Einem Pressebericht zufolge schiebt die EU-Kommission die Entscheidung über den neuen Fahrzeugtyp „klimaneutrale E-Fuel-Autos“ auf die lange Bank. Vor Ende des Jahres werde wohl nicht darüber abgestimmt.

Porsche sieht E-Fuels als Ergänzung zur E-Mobilität.(Bild:  Porsche)
Porsche sieht E-Fuels als Ergänzung zur E-Mobilität.
(Bild: Porsche)

Am heutigen Mittwoch (31. Januar) sollte die Entscheidung über die Zulassung von klimaneutralen E-Fuel-Autos in der EU fallen. Nun aber ist sie laut „F.A.Z.“ auf unbestimmte Zeit vertagt. Die Europäische Kommission habe die Sitzung des zuständigen, mit Vertretern der EU-Staaten besetzten Fachausschusses abgesagt. Der nächste Termin sei für den 1. März anberaumt. Aber auch dann dürfte es nicht zum Schwur kommen, spekuliert die Tageszeitung.

Die Arbeit sei noch im Gange, um einen Kompromiss zwischen oder mit den Mitgliedstaaten zu finden, verweist die F.A.Z. auf die Aussage eines hochrangigen Kommissionsbeamten. Auf der einen Seite dränge Italien darauf, dass auch mit Bio-Kraftstoffen betankte Autos zugelassen werden. Auf der anderen Seite stünden Staaten wie Frankreich, die keine E-Fuel-Autos wollen. Berlin stehe mit seiner Position dazwischen.

Entscheidung nach der Neuwahl

Dem Bericht zufolge erwäge die EU-Kommission nun, eine Expertenkommission einzusetzen. Diese solle Optionen prüfen, wie mit klimaneutralen E-Fuels betankte Neuwagen eine Zukunft in der EU haben könnten – trotz des für 2035 beschlossenen Verbrenner-Verbots. Die Experten sollen bis Ende des Jahres tagen.

Nach den Europawahlen vom 6. bis 9. Juni darf die neue EU-Kommission über die Schaffung des neuen Fahrzeugtyps entscheiden.

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