Ladeinfrastruktur Bund darf Ladepunkte für E-Lkw fördern

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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Deutschland darf den Ausbau von Schnell-Ladepunkten für elektrisch angetriebene Lkw an Autobahnen fördern. Los geht es mit über 1.400 Ladepunkten.

Der deutsche Staat darf den Ausbau von Lkw-Schnellladepunkten an Autobahnen fördern.(Bild:  Volvo Trucks)
Der deutsche Staat darf den Ausbau von Lkw-Schnellladepunkten an Autobahnen fördern.
(Bild: Volvo Trucks)

Der Bund darf den Ausbau öffentlicher Schnellladepunkte für batterieelektrische Lkw auf bundeseigenen Flächen fördern. Die EU-Kommission hat dem Ausbau zugestimmt. Bis zu 1,6 Milliarden Euro können jetzt in Lkw-Schnellladeinfrastruktur an unbewirtschafteten Rastanlagen entlang der Bundesautobahnen fließen.

An den unbewirtschafteten Rastanlagen will das Bundesverkehrsministerium CCS- und MCS-Ladepunkte für schwere Nutzfahrzeuge errichten. Insgesamt sollen bis zu 725 CCS-Ladepunkte entstehen, und bis zu 685 MCS-Ladepunkte.

Konkret sollen Unternehmen an 124 unbewirtschafteten Rastanlagen Ladepunkte errichten und betreiben. Vorgesehen sind drei Ladeoptionen:

  • Ad-hoc-Laden
  • vertragsbasiertes Laden über Elektromobilitätsdienstleister
  • vertragsbasiertes Laden per Durchleitung, um Wettbewerb zu stärken und überhöhten Ladepreisen vorzubeugen

Laut Daten der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur gibt es in Deutschland derzeit 248 öffentlich zugängliche Lkw-Ladepunkte an 64 Standorten. Geplant sind 351 Standorte. Auf den Seiten der Leitstelle gibt es eine Übersicht über das geplante Schnell-Ladenetz.

AFIR-Verordnung regelt Ausbaustufen

Einen konkreten Termin für den Ausbaustart nennen die Projektpartner nicht. In der AFIR-Verordnung, „Alternative Fuels Infrastructure Regulation“, sind jedoch Ausbaustufen für Ladeinfrastruktur für das transeuropäische Verkehrsnetz bis zum Jahr 2030 festgelegt.

Das Projekt steuern drei Partner: das Verkehrsministerium, die Autobahn GmbH des Bundes und die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur unter dem Dach der NOW GmbH. Mehr als 90 Verteilnetzbetreiber sind laut der Autobahn GmbH für den Betrieb der Netzanschlüsse involviert. An bewirtschafteten Rastanlagen soll künftig ebenfalls Lkw-Schnellladeinfrastruktur entstehen.

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