Werkstoffe
GMH Gruppe weiht Walzwerk für Spezialstähle ein

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Das Walzwerk in Georgsmarienhütte kombiniert zwei Kocks-Walzblöcke. Die Anlage ist in Europa einzigartig und ermöglicht eine deutlich flexiblere Produktion von Spezialstählen.

Walzstraße mit zwei Kocks-Blöcken.(Bild:  GMH Gruppe)
Walzstraße mit zwei Kocks-Blöcken.
(Bild: GMH Gruppe)

Die GMH Gruppe hat am Standort Georgsmarienhütte ein neues Walzwerk mit zwei kombinierbaren Kocks-Walzgerüsten in Betrieb genommen. Die 26 Millionen Euro teure Anlage ist nach eigenen Angaben in Europa einzigartig und erweitert die Produktionskapazitäten für Spezialstähle deutlich. Das Herzstück bilden zwei Drei-Scheiben-Walzgerüste (RSB 370++ und RSB 445++), die flexibel kombiniert oder unabhängig betrieben werden können. Der neue RSB 445++ lässt sich trotz eines Gewichts von 185 Tonnen innerhalb weniger Minuten zwischen zwei Walzlinien verschieben, schreibt das Unternehmen. Das System deckt Durchmesser von 20 bis 130 Millimeter ab, perspektivisch bis zu 142 Millimeter.

Die Anlage wurde gemeinsam mit Friedrich Kocks entwickelt. Während der RSB 370++ bereits seit 2001 läuft und 2012 modernisiert wurde, ist der RSB 445++ komplett neu gebaut – inklusive der erforderlichen Infrastruktur. Die höhere Umformleistung ermöglicht nach Unternehmensangaben deutlich schnellere Produktionszyklen.

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