Zulieferer
Eissmann Automotive stellt Insolvenzantrag
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Einem Medienbericht zufolge ist Eissmann Automotive zahlungsunfähig. Durch die Insolvenz sind 1.000 Arbeitsplätze in Deutschland bedroht.
Wie die „Wirtschaftswoche“ gestern meldete, hat der Zulieferer Eissmann Automotive einen Insolvenzantrag gestellt. Betroffen sei demnach die Muttergesellschaft mit Sitz in Bad Urach (Landkreis Reutlingen) und mehrere deutsche Tochtergesellschaften. In Deutschland arbeiten etwa 1.000 der insgesamt 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns. Die Auslandsgesellschaften wolle die Geschäftsführung aus dem Insolvenzverfahren heraushalten, heißt es in dem Bericht weiter.
Eissmann entwickelt und produziert Komponenten für den Fahrzeuginnenraum. Darunter etwa Sitzverkleidungen, Abdeckungen für Airbags, Türverkleidungen und Schalthebel. Der „Wirtschaftswoche“ zufolge lag der Konzernumsatz im Jahr 2021 bei knapp 370 Millionen Euro. In diesem Jahr hatte das Unternehmen zudem mit KTSN und Ingeneers zwei Firmen zugekauft.
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