Leichtbau und Emissionen
Alu-Gehäuse und -Bleche: Auf dem Weg zur weißen Weste
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Das Gewicht und der CO2-Fußabdruck von Bauteilen können deutlich sinken – mit den richtigen Maßnahmen. Zwei Projekte zu Getriebedeckeln und A- und B-Säulen-Blechen zeigen, wie viel Potenzial noch besteht.
Auf der DLR-Fachtagung für neue Fahrzeug- und Werkstoffkonzepte in Stuttgart präsentierten sieben Partner einen innovativen Leichtbau-Getriebedeckel für einen E-Antrieb. Am Projekt Indrutec (Innovationsführerschaft bei Druckgusstechnologien) sind die Robert Bosch GmbH als Hersteller des E-Antriebs beteiligt, die Oskar Frech GmbH (Druckguss), der Werkzeughersteller Gühring, als Forschungspartner das Institut für Fahrzeugkonzepte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Hochschule Aalen sowie die assoziierten Partner Ejot (Fügetechnik) und Stihl (Motorsägenhersteller).
Der bereits entwickelte Referenz-Getriebedeckel aus Aluminium hat eine Masse von 2,5 Kilogramm. Projektziele für den bei Indrutec neu entwickelten Leichtbau-Getriebedeckel sind unter anderem 30 Prozent Gewichtsreduktion, 20 Prozent Kostenreduktion und ein 40 Prozent geringerer CO2-Footprint.
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