Ökobilanz Mit Datentransparenz zur dekarbonisierten Lieferkette

Aktualisiert am 19.07.2024 Ein Gastbeitrag von Nick Heine* 5 min Lesedauer

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Steigende Nachhaltigkeitsanforderungen durchdringen die Lieferkette. Worauf zu achten ist, um auf allen Wertschöpfungsstufen Emissionen reduzieren zu können. Ein Gastbeitrag von Nick Heine.

Symbolbild für die Datenplattform von Mercedes-Benz für MO 360.(Bild:  Mercedes-Benz AG)
Symbolbild für die Datenplattform von Mercedes-Benz für MO 360.
(Bild: Mercedes-Benz AG)

Automobilkonzerne stehen vor der großen Herausforderung, Emissionen für komplexe Lieferketten messbar zu machen und möglichst umfassend, präzise und kontinuierlich zu erfassen. Denn ein Großteil der Wertschöpfung wird von vorgelagerten Lieferanten erbracht. So sind Automobilkonzerne und Zulieferer auf den Bezug diverser Vorprodukte angewiesen, die in der Herstellung beziehungsweise Verarbeitung besonders CO2-intensiv sind. Für einen umfassenden Klimaschutz müssen Unternehmen die Emissionen deshalb entlang des gesamten Produktlebenszyklus betrachten.

Traditionell fallen in der Nutzungsphase die meisten Emissionen an. Diese werden zunehmend durch gesetzlich vorgeschriebene Grenzwerte und den Übergang zu alternativer Antriebstechnik wie Elektromotoren adressiert. Aber auch in vorgelagerten Lieferketten befinden sich wesentliche Emissions-Hotspots.