IAA 2013

Fahrbericht BMW i8: Auf der Suche nach Konkurrenz

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Vier Fahrmodi im Angebot

Mit etwa 210 Kilogramm ist auch die gesamte Elektroeinheit leicht. So werden weitere Kilos eingespart. Der Einsatz des leichten und crashsicheren Hightech-Werkstoffs CFK führt bei gleicher Festigkeit zu Gewichtseinsparungen von 50 Prozent gegenüber Stahl beziehungsweise rund 30 Prozent zu Aluminium. Auf diese Weise wird das zusätzliche Gewicht des Elektromotors und des Hochvoltspeichers kompensiert. Schön kurz fällt die Ladezeit aus. Gerade einmal drei Stunden dauert das vollständige Aufladen der komplett leeren Batterie an einer handelsüblichen Haushaltssteckdose. An der BMW-i-Wallbox ist sogar schon nach zwei Stunden Schluss.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 8 Bildern

Im Fahrbetrieb hat man beim BMW i8 die Wahl zwischen vier verschiedenen Modi. Beim Fahrzeugstart ist „Comfort“ aktiviert, der für eine ausgewogene Balance zwischen sportlicher und effizienter Fahrweise sorgt. Sparfüchse drücken zusätzlich noch die „eco pro“-Taste, die den i8 dann besonders sparsam voranbringt. Rein elektrisch fährt man nach Betätigung der „eDrive“-Taste. Das gelingt aber nur mit gemäßigtem Druck aufs Gaspedal und auch nur bis Tempo 120. Sonst schaltet sich automatisch der Verbrennungsmotor hinzu. Wer’s lieber etwas sportlicher mag, wählt den „Sport“-Modus, der dann auch im volldigitalen Kombiinstrument mit einem leuchtend roten Drehzahlmesser vorwarnt, dass Verbrennungs- und Elektromotor stets zum Abruf der vollen Performance bereit sind. Dann kommt die Effizienz zwar deutlich zur kurz – der Fahrspaß ist dafür aber groß.

So oder so, der i8 hat im Moment keinerlei Konkurrenz zu fürchten hat. Der Mercedes-AMG electric-drive und der Porsche 918 Spyder kosten das vier- bis siebenfache und der Tesla aus den USA wird vor allem in Europa nicht so richtig ernst genommen.

(ID:42253200)