Hochvolt-Fahrzeugantriebe FEV spürt elektrische Teilentladung auf

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Der Engineering-Dienstleister hat eine Lösung zur Früherkennung und Prävention von Teilentladung in Hochvolt-Antrieben entwickelt. Diese kann im ungünstigsten Fall einen Totalschaden des Fahrzeugs zur Folge haben.

FEVs PD-HVX erkennt frühzeitig Teilentladung in der Electric Drive Unit (EDU) und verhindert so Fahrzeugausfälle. (Bild:  FEV)
FEVs PD-HVX erkennt frühzeitig Teilentladung in der Electric Drive Unit (EDU) und verhindert so Fahrzeugausfälle.
(Bild: FEV)

Der Entwicklungsdienstleister FEV hat nach eigenen Angaben mit PD-HVX („Partial Discharge-High Voltage X“) die weltweit erste Lösung zur Früherkennung und Prävention von Teilentladung in Hochvolt-Fahrzeugantrieben (Electric Drive Unit, EDU) entwickelt.

Teilentladung ist ein lokal auftretender elektrischer Überschlag, der bei Spannungen von mehr als 600 Volt entstehen kann. Ursächlich dafür sind kleinste Defekte oder Inhomogenitäten im Isolationsmaterial oder Verschmutzungen von Oberflächen. Sofern sie innerhalb einer EDU unentdeckt bleibt und wiederholt auftritt, führt die Teilentladung zu einer fortschreitenden Schädigung der Isolierung und zu einem vorzeitigen Stillstand des Fahrzeugs.

PD-HVX misst laut Mitteilung mit Hilfe elektromagnetischer Frequenzanalyse, einer der präzisesten und verlässlichsten Messmethoden im Anwendungsbereich elektrischer Antriebe, die elektromagnetischen Felder rund um die zu analysierende Antriebseinheit. Aus den Messergebnissen leitet die Lösung anschließend ab, ob während des Betriebs innerhalb der EDU Teilentladungen entstehen.

PD-HVX besteht aus einem ganzheitlichen Servicepaket für Fahrzeughersteller und Zulieferer. Laut Mitteilung filtert die für den EDU-Betrieb optimierte Messtechnik die antriebsrelevanten Störsignale heraus und erlaubt somit signifikant bessere Messergebnisse der Teilentladung. Der Kunde erhält die in den Tests gewonnenen Daten anschließend zur Auswertung und weiteren Interpretation.

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