Stellantis Fiat-500-Verbrenner wird doch wiederbelebt

Von Jens Rehberg 1 min Lesedauer

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Italiens Regierung und Gewerkschaftsvertreter fordern von Stellantis eine höhere Auslastung der Werke. Vor diesem Hintergrund und wohl auch wegen der anhaltenden Elektroflaute verpasst Fiat dem 500 E einen Mild-Hybrid.

Im Werk Mirafiori in Turin fertigt Stellantis hauptsächlich das Fiat-500er-BEV.(Bild:  Stellantis)
Im Werk Mirafiori in Turin fertigt Stellantis hauptsächlich das Fiat-500er-BEV.
(Bild: Stellantis)

Anfang 2026 will Stellantis wieder einen Fiat 500 mit Verbrennungsmotor anbieten. Wie der Konzern bereits Ende vergangener Woche bekannt gab, soll allerdings nicht das gerade ausgelaufene Brot-und-Butter-Modell wiederaufgenommen werden, das seit dem Jahr 2007 das Pkw-Geschäft der italienischen Marke am Laufen hält. Vielmehr will Turin dessen lediglich als BEV gestartetem Nachfolger einen Mild-Hybrid einbauen – wohl mit dem bekannten Dreizylinder-„Firefly“-Aggregat.

Bereits Anfang März hatte Stellantis früheren Presseberichten zufolge seine Zulieferer darauf vorbereitet, dass die bislang einseitige Antriebspalette des neuen 500 in Zukunft breiter werden soll. Warum das nicht viel früher passiert ist, bleibt wahrscheinlich ein Geheimnis des Stellantis-Managements. Jedenfalls wird es eineinhalb Jahre lang nun keinen 500er-Verbrenner geben, erst dann kann die neue 500er-Version „Ibrida“ in Turin anlaufen.