AZL aus Aachen will in zwei Forschungsprojekten das Gehäuse-Design von E-Auto-Akkus verbessern. Untersucht werden neue Zell-Chemien und -Techniken sowie eine Vorhersage der Belastungen beim thermischen Durchgehen.
Das AZL Industrie Konsortium setzt seine Projektserie zur Entwicklung neuer Batteriegehäuse für die Elektromobilität fort.
(Bild: IM Imagery | stock.adobe.com)
Der Forschungsdienstleister AZL hat zwei Projekte zum Gehäuse-Design von E-Auto-Akkus geplant. Unabhängig von der Materialklasse von Batterieghäusen sind das thermische Durchgehen der Zellen und die damit verbundenen thermischen und mechanischen Lasten eine Herausforderung, schreibt das AZL. Das habe enormen Einfluss auf die Materialauswahl, Bauweise, Schutzmaßnahmen und letztendlich auf Gewicht, Kosten sowie CO2-Fußabdruck der Hochvoltspeicher.
Diese Herausforderungen will man in den nun geplanten Projekten gemeinsam mit Partnern aus der Autoindustrie angehen. Ziel ist es, das Design und die Auswahl von Bauweisen sowie des Entwicklungsprozesses von Batteriegehäusen zu verbessern.
Projekt „Emerging Battery Storage Technologies“
Im Bereich der Zell-Chemien gibt es kontinuierliche Neuentwicklungen. Die Zell-Konfiguration und insbesondere die Zell-Chemie haben laut AZL großen Einfluss auf die Bauweise von Batteriegehäusen. Im Detail sind davon die Größe und Temperierung im Normalbetrieb sowie der notwendige Schutzlevel im Falle von Störereignissen, wie Unfällen und dem thermischen Durchgehen betroffen.
Das Projekt werde eine Markt- und Technologieanalyse zu verschiedenen Zell-Techniken sowie die Entwicklung von Designkonzepten und Kosten-Nutzen-Bewertungen von Gehäusekonzepten umfassen. Die teilnehmenden Unternehmen könnten Einblicke in die Wettbewerbsfähigkeit von Gehäuse-Designs basierend auf Stahl, Aluminium, Kunststoffen sowie Multi-Material-Bauweisen erhalten.
Projekt „Thermal Propagation in BEV Battery Casings“
Projekte Nummer zwei beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie die tatsächlich im Fall des thermischen Durchgehens auftretenden Belastungen genauer vorhergesagt werden können. Davon ausgehend sollen das Zell- und Gehäuseverhalten verbessert werden. Das Projekt ist in drei Phasen unterteilt. Die Basis bilde eine Analyse des zeitlichen Ablaufs, der Lasten, den Einfluss von Zell-Charakteristika sowie geeigneten Modellen mit Bezug zum thermischen Durchgehen. Anschließend sollen die Projektpartner Analysemethoden erarbeiten und bewerten, die eine Vorhersage der Lasten zur Integration in CAE-Analysen für die Bauteilentwicklung ermöglichen. Abschließend werden Richtlinien zur Anwendung der Methode bereitgestellt.
Die neuen Projekte starten am 11. September. Bis dahin könnten interessierte Unternehmen ihre Teilnahme laut AZL anmelden. Die Laufzeit ist auf neun Monate angesetzt. Der Forschungsdienstleister nennt Audi, Magna Steyr Fahrezugtechnik, Posco und Syensqo als bereits feststehende Partner. (se)
Batterie-Konferenz mit exklusiver Werksführung
Treffen Sie die Produktionsexperten der Automobilindustrie
Im Mittelpunkt des Battery Manufacturing Day stehen die Themen:
Fertigung von Batteriezellen und -modulen
Best-Practice-Beispiele von Automobilherstellern und Zulieferern
Anlagen und Systeme für eine effiziente und flexible Batteriefertigung
Testing und Qualitätssicherung in der Batterieproduktion
Vernetzung und Digitalisierung der Batteriefertigung
Weniger Ausschuss in der Batterieproduktion
Erwartungen der Autohersteller an Ausrüster und Zulieferer
Freuen Sie sich auf einen fundierten fachlichen Austausch mit Top-Referenten von Zulieferern, Automobilherstellern, Entwicklungsdienstleistern und Start-ups. Diskutieren Sie mit!
Treffen Sie Maschinen- und Anlagenbauer, Fabrikausrüster, Anbieter von Prüf- und Messtechnik, (Engineering)-Dienstleister, Wissenschaftler, Berater und Planer, Automobilhersteller und Zulieferer.
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Max-Planckstr. 7-9, 97082 Würzburg einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.